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XFX Radeon HD4890
1000M Black Edition
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Hersteller: |
XFX |
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Rubrik: |
Radeon Grafikkarte |
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Testzeit: |
7 Tage |
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Getestet am: |
Juni 2009 |
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Preis: |
245,- Euro |


Die Karte unterscheidet
sich nicht nur vom Takt, sondern auch bei der Verpackung von den anderen
Modellen. Zwar ist der Inhalt nicht viel mehr, aber die Verpackung an
sich deutlich auffälliger. Da schaut man bestimmt noch ein zweites Mal
hin, wenn man diesen Karton sieht. Das Innere ist außer der Grafikkarte
nicht so berauschend. Diverse Kabel und Adapter, wie bei allen anderen
Retail Versionen.
- Treiber CD
- DVI - HDMI Adapter
- TV-Out Adapter
- PCIe - 4-polig Adapter
- DVI - VGA Adapter
- Crossfire Brücke


Etwas riskant finden wir es, dass XFX hier den Standard
Kühler verbaut ist. Natürlich ist es nahe liegend, dass man die Drehzahl
erhöht, wenn der Chip wärmer wird, aber es gibt Kunden, die sitzen nicht
mit Europacks am PC und haben keine Lust auf Staubsaugergeräusche aus
ihrem PC. Der Kühler läuft deutlich an seinem Limit. Es wurde nicht nur der Takt einfach erhöht, denn das alleine
wäre nicht möglich. Auch die Spannung wurde deutlich auf 1,4375V
angehoben, was nebenbei einen 8-poligen, statt einem 6-poligen Anschluss
erfordert. Anscheinend wollte man sicher gehen, dass die Karte auch
stabil mit 1000 MHz arbeitet, ohne an die Temperatur zu denken.

Von der Bestückung der
Platine sind uns keine großen Unterschiede aufgefallen. Als Speicher
wurden Qimonda's DDR-5 verwendet. Die Menge der Bauteile ist gleich, nur
die Type und Marke unterscheiden sich zwischen der von XFX und unserer
schon getesteten Sapphire 4890OC. Zum Beispiel verwendet man bei der XFX
bessere Kondensatoren, die ein besseres und stabileres Overclocking
Verhalten ermöglichen. Aber auch die Chips sind selektiert, denn normale
Modelle kommen nur mit Glück auf die 1000 MHz.

Die Verlockung ist groß,
einen anderen Kühler zu montieren, da der Lüfter des Referenzkühlers von XFX nur schneller
gedreht wurde und von der Lautstärke in die Kategorie "Pervers" geht.
Viele Hersteller bieten Alternativkühler an, die auch auf eine HD 4890
passen. Auf die Kompatibilitätsliste sollte man aber
nicht blind vertrauen und realistisch denken. Der Accelero Twin Turbo
hat den Test nicht bestanden. Auch mit voller Drehzahl bekamen wir unter
Volllast Pixelfehler, was für eine zu hohe Temperatur spricht. Deutlich
besser ging es mit dem Scythe Musashi, der Dank der 100 mm Lüfter
deutlich mehr
Abkühlung schaffte. Hier wird jedoch empfohlen, die originale Platte auf
den Ram und Spannungswandler montiert zu lassen und nur den Kühler zu
verwenden.

Wenn ihr auf Nummer sicher
gehen wollt und Lautstärke und Kühlung deutlich verbessern wollt,
solltet ihr gleich zu einem passenden Wasserkühler greifen, wie zum
Beispiel zum Aquacomputer Aquagratix HD4890. Damit könnt ihr sowohl die
Lautstärke als auch Temperatur halbieren.
Kommen wir nun zum
Testsystem.


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