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Titan "FENRIR" TTC-NK85TZ

Hersteller: TITAN
Rubrik: CPU Kühler
Testzeit: 4 Tage
Getestet am: Dezember 2008
Preis: 35,- Euro
    

Layout:

 

  

  

An den Abmessungen von 156 x 124 x 107 mm kann man schon erahnen, dass der Kühler recht groß und schwer ist. Dank dem Material Aluminium konnte man das Gewicht mit 790 Gramm noch im Rahmen halten. An den ganzen Befestigungteilen kann man sehen, dass der Kühler zu vielen Sockeln kompatibel ist. Verwenden kann man ihn für AM2+/AM2/940/939/754/K8 und Core i7. Dank der Anleitung mit Bildern wird die Montage zum Kinderspiel. Am schnellsten geht es auf dem Sockel Core i7.

  

  

Optisch gibt es nur wenige Möglichkeiten, sich von anderen Herstellern zu unterscheiden, da fast alle derzeitigen Turmkühler an der selben Technologie basieren. Ein etwas runderes Design und das passende Titan Logo war das Mindeste, was man machen konnte. Die Lamellen sind sehr dünn und verbiegen anscheinend recht schnell. Sofern es die Kühlleistung nicht beeinträchtigt, soll es uns nicht stören. Wichtiger ist eher die Unterseite, dass diese schön eben ist und die Heatpipes keine Unebenheiten machen. Dies haben wir gründlich geprüft und eine schön verarbeitete Auflagefläche gehabt.

  

Der Lüfter stamm aus eigener Produktion und ist ein 120 mm Lüfter mit PWM Anschluss. Dieser schafft rund 800 – 2200 Umdrehungen pro Minute und scheffelt dabei maximale 134 m³ Luft pro Stunde. Die maximale Lautstärke liegt bei 29 dBA. Dank dem PWM Stecker kann man die Drehzahl im Bios beliebig regulieren.

 

Montage:

  

  

Beim LGA 1366 Board ist die Montage am einfachsten. Einfach die Backplate durch die Löcher stecken, bis nur mehr die Bolzen mit dem Gewinde sichtbar sind. Dann wird der Kühler mit dem Befestigungskreuz auf den Chip gesetzt und mit den 4 Fingerschrauben am Sockel befestigt. Diese Methode ist sehr schnell, funktioniert ohne Werkzeug und ist trotzdem sicher. Noch den Lüfter mit den Klammern am Kühlkörper fixieren, fertig ist die Montage.

  

Platzprobleme wird man keine haben, denn die Lamellen fangen etwas weiter oben an und überragen die RAM und auch die Chipsatzkühler. Dank der schlanken Bauart ist der Kühler weniger als 130 mm breit und schaut nicht über das Board. So kann man diesen auch in kleineren Gehäuse verwenden.

Turmkühler haben generell einen Vorteil und einen großen Nachteil. Der Vorteil: Die CPU wird besser gekühlt als mit Downblower und die warme Luft wird meistens vom gegenüber liegenden Gehäuselüfter nach Draußen befördert. Dafür bleiben umliegende Komponenten wie Chipsatz und Spannungswandler auf der Strecke, was ein Nachteil sein kann, wenn der Chipsatz über einen von oben geschlossenen Kühler, wie beim Gigabyte GA-EX58-DS4 verfügt und keine Luft zum Passivkühler kommen kann. Also stets auf die Chipsatz Temperatur achten und Notfalls mit einem zusätzlichen Lüfter bestücken.

Kommen wir nun zu den Tests.

 

 

 

 

 

 

 

 

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