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TITAN „Cool Idol“ TTC-NK75TZ

Hersteller: TITAN
Rubrik: CPU Kühler
Testzeit: 4 Tage
Getestet am: September 2008
Preis: 47,- Euro
    

Layout:

 

  

  

Schon an der Packungsgröße kann man erahnen, was für ein Monster im Inneren schlummert. Der Kühler ist fix zusammen gebaut und braucht nur mehr mit dem Board verbunden werden. Im Lieferumfang befinden sich alle notwendigen Teile für die Montage. Ein Anleitung für die passenden Sockel Typen findet man auf der Verpackung. Die Befestigungsteile wurden auf das Notwendigste beschränkt um eine schnelle und einfache Montage ermöglichen zu können.

  

  

Der Kühler selber ist ein riesiger Bursche. Mit über 900 Gramm gehört er zu den schwersten Modellen am Markt. Wenn man das Modell genauer betrachtet, findet man mehrere Kühler zu einem Großen zusammen gebaut. Zuerst hat man die Bodenplatte, die auf dem Chip aufliegt und wo die Heatpipes entspringen. Danach kommt der kleine Lamellenteil, der genau darüber liegt und die erste Wärme aufnehmen soll. Darüber ist dann der riesige Lamellenteil, der auch den Lüfter beinhaltet. Der obere Lamellenteil ist mit einem seitlich verschlossenen Gerüst versehen, damit die Luft auch nur nach Unten geblasen werden kann.

  

Der Lüfter ist ein 120 mm Modell, welcher über PWM oder eine mitgelieferte Lüftersteuerung geregelt werden kann. Die Drehzahl reicht von 800 – 2500 Umdrehungen pro Minute. Dies ermöglicht einen Luftdurchsatz von 33.2 – 78.41CFM. Der Lüfter liegt nicht direkt auf, sondern wird von Anti-Vibrationsgummis gehalten.

 

Montage:

  

Die Montage ist zwar einfach gestaltet, hat aber einen Minuspunkt. In allen Fällen muss das Board verkehrt auf den Kühler gelegt werden, da die Befestigung von der Unterseite erfolgt. So sieht man nicht, wie gut der Kühler aufliegt, und ob die Heatpipes irgendwo anstehen. Deswegen vorher den Kühler aufsetzen, um die spätere fixe Position zu wählen. Außerdem ist dieses Modell eher für endgültige Lösungen gedacht, da der Einbau etwas Zeit in Anspruch nimmt.

  

Natürlich hat diese Größe auch Vorteile und nicht unwichtige. Der obere Lamellenteil ist so groß, dass die Umliegenden Teile am Board, samt RAM, gekühlt werden. Dies kann man mit Turmkühlern nicht erreichen. Die Einbaurichtung ist nicht zwingend, nur dass die Lamellen Waagrecht verlaufen müssen. Ob der Lamellenknick Links oder Rechts ist, wird eine reine Platzfrage bleiben. Oft sind Passivkühler am Board im Weg, da diese auch immer größer werden. Wie man an unserem Asus Rampage Extreme sehen kann, befindet sich der komplette Chipsatzkühler unter dem Kühler. Auch die RAM profitieren von der Einbauweise.

 

 

 

 

 

 

 

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