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Sapphire Radeon HD 5870

Hersteller: Sapphire
Rubrik: Grafikkarten
Testzeit: 6 Tage
Getestet am: Oktober 2009
Preis: 350,- Euro
    

Vorwort:

Mit der HD 4770 hat AMD dieses Jahr schon Maßstäbe mit der 40 nm Fertigung gesetzt. Nun legt man wieder die Latte etwas höher und präsentiert mit der HD 5870 die erste DX11 Grafikkarte, welches mit dem Erscheinen von Windows 7 am 22. Oktober die aktuelle Grafikkartenschnittstelle werden soll. Eigentlich war es bisher nVidia's Aufgabe, den Markt und vor allem die Leistung der neuen Generation vorzugeben. wie es aber aussieht, hat sich das Blatt etwas gewendet. Natürlich muss man dazu sagen, dass die Performance von ATI Grafikkarten immer gut war. Die HD 4890 war von der Leistung schon sehr gut, nur der Kühler war ein Witz. Das soll mit der neuen Generation alles besser werden, so der Hersteller. Das haben wir schon all zu oft gehört, deswegen vergewissern wir uns selber davon und testen heute die Sapphire Radeon HD 5870 selber.

Genau am 23.09.2009 wurde der erste DX11 Grafikchip RV870 von AMD offizielle vorgestellt. Mehrere Hersteller wie Sapphire und Gigabyte haben Zeitgleich ihre dazu passende Grafikkarte, die Radeon HD 5870 gelauncht. Mit einer neuen 150GB/s Speicherschnittstelle, die die fünfte Generation GDDR5 Speicher unterstützt und einer neuen Bauweise mit insgesamt 1600 Stream Prozessoren und 80 Texture Units hat die HD 5870 die doppelte Rechenleistung der vorherigen Generation. Und all das mit einem sehr mäßigen Stromverbrauch von weniger als 190W – und durch das dynamische Strom-Management hat die Karte auch einen neuen, sehr niedrigen Leerlaufbetrieb von 27 Watt.

Die bisherigen Probleme und Schwächen der Radeon Grafikkarten sollen mit dieser Generation gelöst werden. Besonders die Leistung mit hoher Qualität führte bei Radeon Grafikkarten zu Leistungseinbrüchen. Deswegen lag es bei der Entwicklung an erster Stelle, dass die Leistung unter DX 9 und 10 deutlich verbessert wird und optische Effekte wie AA und AF auch bei hohen Auflösungen die Karte nicht in die Knie zwingen. Somit liegt das zweite Ziel klar auf der Hand: Die doppelte Performance im Vergleich zur vorherigen Generation. Das wäre ja keine Kunst, wenn dabei nicht der Stromverbrauch gleich bleiben müsste. Als Ziel hat man sich nur 27 Watt im Idle Mode und maximal 188 Watt unter Vollast gesetzt. Das ist im Highend Bereich bisher noch nie da gewesen. Somit könnte man auch das Temperaturproblem in den Griff bekommen.

Sehen wir uns die technischen Daten der HD 5870 im Vergleich zu älteren Modellen genauer an:

 

 

GPU Informationen

 

 

GTX 285

HD 4870

HD 4890

 HD 5870

Codename

 

GT 200b

RV770

RV790

RV870

Fertigungsprozess

 

55 nm

55 nm

55 nm

40 nm

GPU-Takt

 

648 MHz

750 MHz

850 MHz

850 MHz

Transistoren

 

1400 Mio.

965 Mio.

968 Mio.

2150 Mio.

Pixel-Shader

 

4.0

4.1

4.1

5.0

Vertex-Shader

 

4.0

4.1

4.1

5.0

Shader Takt

 

1476 MHz

750 MHz

850 MHz

850 MHz

Shader Einheiten

 

240

800

800

1600

Stream Prozessoren

 

640

800

800

800

DirectX

 

10.1

10.1

10.1

11

Speicher Informationen

 

Speichertakt

 

1242 MHz

1800 MHz

1950 MHz

2400 MHz

Speicherart

 

GDDR-3

GDDR-5

GDDR-5

GDDR-5

Speicherinterface

 

512 Bit

256 Bit

256 Bit

256 Bit

max. Speicherausbau

 

1024 MB

512/1024 MB

1024 MB

1024 MB

Bandbreite

 

159 GB/s

112,5 GB/s

125 GB/s

154 GB/s

 
 
 PREIS (10.10.2009):    ~ 300,- Euro  ~ 110,- Euro  ~ 150,- Euro  ~ 350,- Euro

Verbrauch:

 

~ 183 Watt

~ 160 Watt

~ 190 Watt

~ 188 Watt

 

Auf den ersten Blick scheint die neue HD 5870 sehr ähnlich der älteren HD 4890 zu sein. Die Fertigung ist jedoch in 40 nm, der Chiptakt und Shadertakt der HD 4890 gleich, doch die Anzahl der Transistoren wurde mehr als verdoppelt. Das ist bei einer 40 nm Fertigung eine beachtliche technische Leistung. Auch die Shader-, Textureinheiten und Render Engines wurden im Vergleich zur HD 4890 verdoppelt. Der Speichertakt wurde mit 2400 MHz angesetzt, das Interface ist mit 256-Bit gleich geblieben. Der angegebene Verbrauch liegt in etwa bei der HD 4890 und GTX 285. Somit hätte man das gesetzte Ziel zumindest auf dem Datenblatt geschafft.

Sehen wir uns die Karte etwas genauer an.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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