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Radeon HD5850 und
HD5870 Overclocking Guide
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Hersteller: |
Sapphire |
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Rubrik: |
Overclocking |
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Testzeit: |
3 Tage |
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Getestet am: |
November 2009 |
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Preis: |
------------ |
Nach unseren beiden Tests
der Grafikkarten Radeon HD 5850 und 5870 haben wir uns ein wenig mit dem
Thema Overclocking befasst. Seit dem Erscheinen der beiden DX11
Grafikkarten ist man auf der Suche nach passenden Tools, die deutlich an
Mehrtakt und GPU Spannung zulassen. Durch die fehlenden Treiber und Tools war es am
Anfang eher schwer und man war auf die Einstellungen im Control Center
angewiesen. Leider stößt man dort schnell an seine Grenzen, da die
Einstellungen im Treiber nur wenig Reserven zulassen. Dabei wäre die
speziell die HD5850 wie dafür geschaffen.

Die aktuellen HD 5850 und
5870 Grafikkarten verwenden für die Spannungsregulierung einen Voltera
VT1165MF Kontrollchip, mit dem man der Karte mehr Spannung geben kann.
Dafür kämen derzeit mehrere Tools in Frage, wie zum Beispiel der
Afterburner von MSI. Auch AMD selber
bietet mit dem AMD GPU Clock Tool ein passendes
Overclocking Tool. Leider funktionieren diese Tools
noch nicht immer einwandfrei und man muss eine gute Kombination aus mehreren
Tools verwenden, um an sein Ziel zu kommen. Speziell in Kombination mit
Windows 7 kommt das noch häufig vor.
Wir haben mit unserem
System ein kleines Beispiel bereit gestellt, wie man an sein Ziel kommen
könnte. Für die Tests wurden handelsübliche Sapphire Grafikkarten HD5850
und HD5870 verwendet. Als Kühlung wurde der Standardkühler gelassen.
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Intel Testsystem:
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Intel Core i7-860
@ 3600 MHz
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ASUS Maximus III
Formula
-
G.Skill Trident
DIMM Kit 4GB PC3-16000U CL9-9-9-24
-
WD VelociRaptor
150 GB
-
Coolermaster
Cosmos
-
Fractal-Design
Newton R2 - 800 Watt
Getestete Grafikkarten:
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Sapphire Radeon HD
5870
-
Sapphire Radeon HD
5850
Software:
Benchmarks:
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Wie man hier am Beispiel
der HD 5850 sehen kann, lässt man uns im Control Center des Catalyst
Treiber nur einen maximalen Takt von 775/1125 MHz zu. Das ist im
Vergleich zum Standardtakt nicht sehr viel, da die Karte kaum warm wird
und bei diesem Takt absolut stabil läuft. Mehr kann man hier nicht raus
holen. Als nächstes Tool haben wir das AMD GPU Clock Tool v0.9.26.0 für
HD5000 verwendet.

Mit diesem Tool kann man
zwar den Takt noch höher anheben, doch leider stehen hier keine höheren
Spannungen zwar Auswahl. So kann man zwar an die knapp 830 MHz Chiptakt
kommen, doch auch das ist weit davon entfernt gewesen, was wir uns
vorgestellt hatten. Wenn man versucht mehr einzustellen, wird man mit
einem Freeze bestraft, was meistens auf zu wenig Spannung hin deutet.

Blieb noch der MSI
Afterburner, der ja auch höhere Spannungen zulässt. Dies hat auch auf
Anhieb geklappt und wir konnten bei der HD5850 die Spannung auf 1.22V
anheben. Nebenbei kann man hier auch gleich den Lüfter der Grafikkarte
regeln, was bei mehr Spannung nicht verkehrt ist. Alles schön und gut,
leider konnten wir hier aber keinen Chip- und Speichertakt einstellen.
Wie ihr schon erahnen könnt, muss man alle diese Tools miteinander
kombinieren und in einer bestimmten Reihenfolge verwenden, damit man an
sein Ziel gelangt.
Die richtige Reihenfolge:
-
Öffnet den MSI
Afterburner und stellt die Spannung auf 1.2V (HD5850) und 1.3V
(HD5870)
-
Stellt die
Lüfterdrehzahl höher, 70-80% sind hier angebracht. Das ist zwar
laut, soll aber nur für den Versuch gemacht werden
-
Diese Einstellungen
übernehmen und mit GPU-Z prüfen, ob auch die Spannung übernommen
wurde. Die Karte läuft im Idle Modus, da wird das Rechts im MSI
Monitoring nicht sofort angezeigt.
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Öffnet nun das AMD GPU
Clock Tool und stellt hier den gewünschten Takt ein. Bei uns waren
es 1000/1200 HD5850 und HD5870. Wenn man das umgekehrt macht, ohne
vorher die Spannung einzustellen, gibt's einen Freeze.
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Nachdem man den Takt
erfolgreich übernommen hat, kann es sein, dass die Lüfterdrehzahl
wieder abfällt. Deswegen wieder im MSI Afterburner höher stellen und
speichern.
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Nun solltet ihr einen
höheren Takt und mehr Spannung haben.
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GPU-Z im Hintergrund
laufen lassen, um die Temperaturen und Spannung im Überblick zu
haben. Stellt die einzelnen Temperaturen auf den Maximalwert.
 
Hier haben wir die
Kontrolle nach dem ersten Benchmark.
Sowohl der Takt, als auch die Spannung wurden korrekt verwendet. Von den
Temperaturen her war alles im grünen Bereich. Hier kann man sich gerade
jetzt im Herbst etwas aushelfen und kurzfristig das Fenster öffnen. Die
Zimmertemperatur wird deutlich reduziert. Auf Dauer ist das keine
Lösung. Da muss über eine bessere Kühlung nachgedacht werden, außer es
bleibt bei diesem Versuch.
Diese Methode hat sowohl
bei der HD5850, als auch bei der HD5870 geklappt. Bei der HD5870 muss
jedoch die Spannung auf 1.3V angehoben werden, alles Andere bleibt
gleich. Auch der Maximaltakt war mit 1000/1200 MHz das Maximum bei uns.
Es können jedoch vereinzelt auch mehr werden.
Resultat:
| |
Default Clock |
Overclocked |
+ MHz |
3DMark
Default |
3DMark OC |
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HD5850 |
725/1000 MHz |
1000/1200 MHz |
275/200 MHz |
14656 |
18648 (+27,2%) |
|
HD5870 |
850/1200 MHz |
1000/1200 MHz |
150/0 MHz |
17469 |
19364 (+10,9%) |
Hier haben wir die
Veränderungen noch einmal detailliert zusammen gefasst. Natürlich hat
die HD5850 mehr von dieser Anleitung profitiert, da diese günstiger ist
und mehr Reserven bietet. Von der Performance her bleibt die HD5870 aber
noch knapp vorne.

HD5850

HD5870
Update 26.11.2009:
Mit dem Erscheinen des MSI
Afterburner 1.4.1 hat sich die Overclocking Situation etwas gebessert.
Manche Systeme lassen nun eine komplette Übertaktung der HD 5850 oder
5870 zu, egal ob den Takt oder die Spannung.
Update 06.12.2009:
Einen Hinweis von unserem
Leser S.Paule sind wir ebenfalls nachgegangen: Im Order des
installierten MSI Ufterbrunner (1.41) muss man dazu die
MSIAfterburner.cfg editieren.
Den Eintrag EnableUnofficialOverclocking auf 1 setzen und neu starten.
Schon kann man die Taktraten direkt in diesem Tool ändern.
Wichtige Links:
-
Sapphire Radeon HD5850 Bericht
-
Sapphire Radeon HD5870 Bericht
-
Meinungen und Fragen zum Artikel
-
TestSeek.at


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