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Qimonda DDR-3
PC3-8500U Speicher (IMSH1GU13A1F1C-10F)
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Hersteller: |
Qimonda |
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Rubrik: |
DDR-3 Speicher |
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Testzeit: |
6 Tage |
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Getestet am: |
Juli 2007 |
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Preis: |
€ 185,- |
Schneller als erwartet können wir euch
unseren ersten DDR-3 Speicher vorstellen, die wir eine Woche im Test
hatten. Das Bundle ist von Qimonda, DDR-3 PC3-8500U
Speicher (IMSH1GU13A1F1C-10F). Diese sind mit 1066 MHz getaktet und
können mit Latenzen von 7-7-7-20 bei 1,5 Volt betrieben werden. Da aber
die DDR-3 Boards so ziemlich alle noch im Beta Stadium sind, muss man
seine individuellen Einstellungen selber suchen. Bisher gibt es wenige
Boards, die DDR-3 unterstützen und kaum eines davon läuft fehlerfrei.
Speziell die Bios Versionen müssen noch angepasst werden, da die meisten
Auto Einstellungen und Teiler, wie bei Asus und Gigabyte, falsch
funktionieren.

Große Vorteile, laut Hersteller, hat man
durch die niedrigere Spannung und den höheren Takt. In der Realität
sieht es ein wenig nüchterner aus, denn der hohe Takt wird zum Teil auf
Kosten der hohen Latenzen erzielt. Auch der angekündigte Stromverbrauch
ist eher eine Fehlberechnung. Die Standard Spannung bei DDR-2 Ram liegt
bei 1,8 Volt, bei DDR-3 um die 1,5 Volt. Das ist ein Unterschied von
20%. Wenn man DDR-2 mit 1200 MHz nimmt, die eine VCore von 2,3 Volt
benötigen, dann wird der Stromverbrauch fast gleich sein. Eventuell die
Hintzeentwicklung der Speicher kann reduziert werden. Der Stromverbrauch
eher nicht, da die Spannung nichts über die Leistungsaufnahme aussagt.

Optisch hat sich nur wenig verändert. Hier
haben wir einen Vergleich zweier Riegel, Kingston DDR-2 1150 MHz und
Qimonda DDR-3 1066 MHz. Die verwendeten Bausteine sind größer und die
Kerbe in der Kontaktreihe wurde weiter nach Außen versetzt. So
verhindert man eine Verwechslung zwischen DDR2 und DDR3 und die
zahlreichen Spekulationen, ob DDR3 Speicher auch auf DDR-2 Platinen
laufen würden.
Zwar stecken DDR-3 noch in den
Kinderschuhen, doch die Hersteller treiben den Markt weiter voran. Wo
noch vor wenigen Wochen DDR-3 mit 1333 MHz aktuell waren, spricht man
heute schon von DDR-3 mit 1800 MHz. Welches Board das unterstützen kann
und wer sich solche Speicher leisten will, die meist 400 Euro und mehr
kosten, ist momentan nebensächlich.
Technische Daten:
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1066MHz DDR3 |
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CL 7-7-7-20 (CAS-TRCD-TRP-TRAS) Command Rate 2 |
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Available in 512MB modules and 2GB (2x1024)Kits |
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Unbuffered |
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1,5 Volts |
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240 Pin DIMM |
Von den Spezifikationen stehen uns
Latenzen von 7-7-7-20 bei Command Rate 2 zur Verfügung, das aber bei
einem Takt von 1066 MHz. Command Rate 1 gibt es bei manchen Herstellern
wie Asus ab einer bestimmten Bios Version. Die Speicher vertragen laut
Hersteller 1,5 Volt Default, was für den Standard Takt von 1066 MHz eher
normal ist. So Zusätze wie Lebenslängliche Garantie, zusätzliche Kühlung
wie Heatspreader fehlen natürlich, da die schon so teuren Speicher noch
unleistbarer wären.

Auf dem Produktaufkleber findet man nur
die Seriennummer und Bezeichnung der Ram. Auf der Herstellerseite findet
man dazu aber nur dürftige Auskunft, wie die Speicher gänzlich getaktet
und mit welcher maximaler VDimm man sie betreiben darf. Auch die
Bausteine und deren Aufdruck konnten uns da nicht weiter helfen.
Deswegen werden wir uns da selber an die Grenzen heran tasten müssen.
Kommen wir erstmal zum Testsystem und den
grundlegenden Einstellungen.



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