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Noctua NH-D14 Premium-Kühler

Hersteller: Noctua
Rubrik: CPU Kühler
Testzeit: 4 Tage
Getestet am: November 2009
Preis: 74,90,- Euro
    

Layout:

 

Alleine durch die Eigengröße des Kühlers ist die Verpackung riesig. Dazu kommt noch die umfangreiche Zubehör, für die Noctua mittlerweile bekannt ist. Alle Sockel Versionen sind extra verpackt, damit man schnell seine Teil für das passende Board findet. Neben einer Tube Wärmeleitpaste und einem Y-Split Kabel findet man in der Zubehör noch das bekannt Ultra-Low-Noise Adapter (U.L.N.A.) Kabel. Damit werden die Lüfter ohne zusätzliche Steuerung auf rund 900 U/Min. runter gepolt. Zusätzliche Kleinteile wie Schrauben, Anti- Vibrationsgummis und eine Case Gadget von Noctua runden das Paket ab.

Der Kühler selber ist ein Monster, darüber braucht man nicht lange diskutieren. In der Seitenansicht sieht man erst die Auswirkung der Idee. Der Kühler selber besteht eigentlich aus zwei schlanken Kühlkörpern, die links und rechts aus der Bodenplatte ragen. Verbunden sind sie durch 6 Heatpipes, die bis Oben durch die Lamellen verlaufen. Zwischen den beiden Kühlerteilen befindet sich der 140 mm NF-P14 Lüfter. Am äußeren Teil der NF-P12 Lüfter. Befestigt sind die Lüfter mit Schnellhalteklammern, die man ganz locker lösen kann.

Als Material wurde für die Lamellen vernickeltes Aluminium verwendet. Die Heatpipes und Bodenplatte sind aus vernickeltem Kupfer. Die Heatpipes sind 6 mm stark und wurden in einem breiten Abstand zu einander in den Lamellen eingebaut. So wird eine höchstmögliche Fläche abgedeckt. Der Kühler ist von seinem Maßen so groß, dass er die Ram Bänke überdeckt. Deswegen fangen die Lamellen extra weiter oben an, um genug Platz für die Ram zu bieten. Auch Speicher mit höheren Passivkühlern, wie zum Beispiel Patriot Viper II können trotzdem verwendet werden.

Die beiden Lüfter liegen nicht direkt auf den Lamellen auf, sondern werden mit Vibrationsdämpfern auf Abstand gehalten. Beide Lüfter blasen in dieselbe Richtung und so versorgt jeder Lüfter seinen eigenen Lamellenteil.

Wie man schnell erkennen kann, findet man eine hohe Verarbeitungsqualität vor, egal wohin man blickt und wie oft man den Kühler auch dreht. Alleine schon das schneiden der einzelnen Lamellenteile scheint ein unlösbare Aufgabe zu sein, denn die Enden sind mit mehreren Spitzen versehen, die wie Soldaten in einer Reihe stehen. Die Kühler werden in Taiwan gefertigt, um eine größtmögliche Fertigungsqualität zu sicherzustellen. Das Resultat spricht für sich.

Dann wollen wir den Kühler auf das Board montieren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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