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NANYA Elixir PC3-12800 DDR-3 Speicher mit 1600 MHz

Hersteller: NANYA
Rubrik: DDR-3 Speicher
Testzeit: 5 Tage
Getestet am: September 2008
Preis: steht noch nicht fest
    

Vorwort:

Heute wollen wir euch ein weiteres Paar DDR-3 Speicher vorstellen, diesmal aus der Speicherschmiede Nanya. In letzter Zeit war es eher ruhig um den aus früheren Zeiten bekannten Chiphersteller. Mit dem neuen Speicher Standard DDR-3 will man wieder zurück in den Markt finden. Vor wenigen Wochen hat man das erste Paar mit 1066 MHz vorgestellt. Einige Wochen später folgten die ersten 1333 MHz Module. Wir zeigen euch heute die Brandneuen Elixir DDR3-1600 MHz Module, die so exklusiv sind, dass nicht einmal der Preis feststeht und sie auch nicht auf der Herstellerseite gelistet sind.

Die Nanya Technology Corporation wurde schon am 4. März 1995 gegründet, also vor 13 Jahren. Beim großen Durchbruch des Heim-PCs war der Hersteller immer mit dabei. Von SDRam bis DDR-2 wurde alles produziert. Mittlerweile kann man Partner wie Qimonda und Micron an ihrer Seite finden. Mit der Marke Elixir ist man erstmals im Sommer 2001 auf dem Speichermarkt eingestiegen, hergestellt und vermarktet von Nanya Technology Corporation.

Fixe Settings der Spannung, Timings und Geschwindigkeit in der SPD vereinfachen die Installation der Speicher, lassen sich aber auch von erfahrenen Overclockern flexibel variieren. Natürlich müssen die Speicher nicht mit den vollen 1600 MHz betrieben werden. Bei einem niedrigeren Takt lassen sich die Latenzen niedriger einstellen, was der Performance zu Gute kommt. Welche Latenzen man einstellen kann, lässt sich mit diversen SPD Tools auslesen.

  • 1066MHz 6-6-6-19 1.50V

  • 1333MHz 7-7-7-22 1.60V

  • 1600MHz 9-9-9-28 1.60V

Diese Werte haben wir mit der neuesten Version Everest Ultimate Edition ausgelesen und auch selber probiert. Bei diesem 1600 MHz Kit von Elixir wurden auch tatsächlich 1600 MHz Steine verbaut. Deswegen ist ein Betrieb mit niedriger Spannung von 1.5 - 1.6 Volt möglich. Andere Hersteller verwenden oft dafür 1333 MHz Steine, die deswegen mehr Spannung benötigen.

Technische Features:

• JEDEC Standard 240-pin Dual In-Line Memory Module

• 128Mx64 and 256Mx64 DDR3 Unbuffered DIMM based on 128Mx8 DDR3 Elixir SDRAM

• Intended for 533MHz, 667MHz and 800MHz applications

• Inputs and outputs are SSTL15 compatible

• VDD = VDDQ = 1.5Volt ± 0.075Volt

• SDRAMs have 8 internal banks for concurrent operation

• Differential clock inputs

• Data is read or written on both clock edges

• 8 bit pre-fetch

• Two different termination values (Rtt_Nom & Rtt_WR)

• Extended operating temperature rage

• Auto Self-Refresh option
• Automatic and controlled precharge commands
• Programmable Operation: - DIMM Latency: 5,6,7,8,9,10 - Burst Type: Sequential & Interleave - Burst Length: BC4, BL8 - Operation: Burst Read and Write
• 14/10/1 Addressing (row/column/rank) – 1GB
• 14/10/2 Addressing (row/column/rank) – 2GB
• Serial Presence Detect
• Gold contacts
• SDRAMs in 78 BGA Package
• RoHS and Halogen-Free compliance

Eigentlich hätte kaum jemand noch DDR-3 Speicher eine Chance gegeben, aber die Preise sind in den letzten Monaten deutlich gefallen und die einst so teuren Bundles sind jetzt um mehr als zwei Drittel billiger geworden. Nicht dass man sie jetzt gratis bekommt, aber die Preise sind auf jeden Fall attraktiver geworden und kommen den DDR-2 immer näher.

Bei DDR-3 sind für uns eigentlich nur mehr die Modelle ab 1600 MHz interessant, da alles darunter von der Performance her nicht berauschend ist. Derzeit gehen DDR-3 bis 2000 MHz, die schon von den meisten Herstellern angeboten werden, aber nur selten lagernd sind. Natürlich braucht man auch das passende Board dazu, wenn man die Speicher, ohne einen Teiler zu verwenden, betreiben will. Dies erleichtert die künftigen Overclocking Versuche um einiges.

Für einen künftigen DDR-3 Betrieb sollte man schon eine gezielte Vorgehensweise haben. Man sollte schon vorher überlegen, was man dem System abverlangen will und auch kann. Dementsprechend sollten dann die richtigen Module gewählt werden. 2000 MHz Module für ein Q6600 System wären eher nicht sinnvoll, da kaum ein Q6600 stabil mit 500 FSB läuft. Die heutigen DDR-3 mit 1600 MHz würden schon gehen, da 400 FSB von den meisten Boards und Prozessoren möglich ist. Sobald man aber auch noch übertakten möchte, sollten die Prozessor- und Boardreserven vorher ausgetestet werden.

Bei den Mainboards wird es weniger Probleme geben, denn viele Modelle mit dem X38, X48 oder 790i Ultra Chipsatz vertragen mehr als 500 FSB. Auch die neuen Wolfdale Prozessoren bis zum E8600 vertragen einen FSB von weit über 500. Dafür sind schnelle DDR-3 Speicher zwar nicht zwingend notwendig, aber praktisch. Sobald man nämlich langsamere Speicher als den angewählten Systemtakt verwendet, muss man die im Bios eingebauten FSB:Speicher Teiler verwenden, die nicht immer ohne Probleme funktionieren. Das erspart man sich mit Speicher wie diesen. Bis 400 FSB kann man den Systemtakt 1:1 erhöhen. Erst dann wird ein Teiler notwendig, und es bleibt meistens bei einem einzigen.

Kommen wir nun zur Inbetriebnahme.

 

 

 

 

 

 

 

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