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Intel Core i7 860 Overclocking Guide

Hersteller: Intel
Rubrik: Prozessor übertakten
Testzeit: 6 Tage
Getestet am: Jänner 2010
Preis: 240,- Euro
    

Vorwort:

Mit der Sockel 1156 Generation wurde eine "günstigere" Alternative gefunden, um auf die neuen Core i7 und Core i5 Modelle umzusteigen. Leider stellte sich schnell heraus, dass der Preisunterschied gar nicht so groß war und ein Wechsel auf den Sockel 1366 mehr Zukunft hat. Nach dem Erscheinen der ersten Prozessoren haben wir uns gleich das erste verfügbare Modell besorgt, den Core i7 860 und ihm nur ein paar Tage später etwas auf den Zahn gefühlt. In der Regel lassen sich LGA 1156 Prozessoren der Core i7 Serie genauso gut übertakten, wie die Modelle aus der LGA 1366 Serie. Unser Grundgedanke war, dass der Core i7 860 einen größeren Teiler hat und somit auch mehr Reserven bieten muss. Ob das stimmt, klären wir im heutigen Bericht.

Was hat sich beim Core i7 auf LGA 1156 Basis verändert? Bis auf den umgearbeiteten Speichercontroller, den niedrigeren QPI Takt und die niedrigere Verlustleistung sind sich die Modelle 1156 und 1366 sehr ähnlich. Auch die Preise der Taktähnlichen Prozessoren sind gleich. Ein Core i7 920 und ein 860 kosten dasselbe, sowie auch die Modelle 870 und 940. Neu ist auch der Turbo Modus. Dieser wurde etwas überarbeitet und soll mehr als nur einen Zähler am Multiplikator ermöglichen. Natürlich ist das keine Zauberei sondern verstecktes Overclocking, denn auch die Spannung wird dabei leicht angehoben, was auch zu einem höheren Verbrauch führt.

Natürlich ist das nur Theorie, denn in der Praxis ist dieser Turbo Boost von mehreren Faktoren abhängig: Anzahl der aktiven Kerne und Auslastung. Je weniger Kerne in Betrieb sind, umso höher steigt der Takt. Auch die Leistungsaufnahme und Chip Temperatur spielen da eine große Rolle. Somit kann man gleich vorweg sagen, dass man die 3,33 GHz beim i860 wahrscheinlich nie erleben wird, denn je neuer und aktueller die Programme und Spiele sind, umso größer ist die Chance auf eine Mehrkernoptimierung. Eine Lösung wäre, im Bios einzelne Kerne zu deaktivieren, doch das wäre nicht im Sinne eines Mehrkernprozessors.

Auch die Wärmeverlustleistung (TPD) konnte im Vergleich zum Core i7 920 von 130W auf 95W gesenkt werden. Diese Reduzierung könnte sich ebenfalls positiv beim Übertakten auswirken.

Features:

  • Prozessortyp: Quad-Core "Lynnfield"

  • Takt: 2800 MHz

  • Taktung: 133x21

  • TDP: 95W

  • Fertigung: 45nm

  • DMI: 2.5GT/s

  • L2-Cache: 4x 256kB

  • L3-Cache: 8MB shared

  • Memory Controller: Dual Channel PC3-10667U (DDR3-1333)

  • Interne Features: Hyper-Threading, MMX, SSE, SSE2, SSE3, SSSE3, SSE4.1, SSE4.2, EIST, Intel 64, XD bit, iAMT2, VT, TXT, Enhanced Halt State (C1E), Extended Stop Grant State (C2E), Deep Sleep State (C3E), Deeper Sleep State (C4E), Deep Power Down (C6), Thermal Monitor 2, Turbo Boost, Demand Based Switching

 

Sehen wir uns ein paar Grundlagen zum Übertakten an.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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