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Intel Core i7-980X
Extreme Edition
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Hersteller: |
Intel |
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Rubrik: |
Prozessoren |
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Testzeit: |
8 Tage |
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Getestet am: |
13. April 2010 |
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Preis: |
899,- Euro |
Mit der Einführung von
Intel’s 32 nm Fertigung sind auch zahlreiche Prozessoren vorgestellt
worden, die auf dieser neuen Architektur basieren und wieder für mächtig
Gesprächsstoff gesorgt haben. Diese Herstellungsart nennt sich „Westmere“
und ist eine vereinfachte und umgearbeitete Auflage des rund 1 Jahr
alten Nehalem Prozessors. Insgesamt hat Intel 18 neue Prozessoren
basierend auf der 32-nm-Fertigungstechnik vorgestellt. Einer davon
sticht natürlich enorm raus, da es der erste 6 Kern Prozessor
in der Produktpalette ist. Die Rede ist vom Core i7 980X Extreme Edition
mit dem Codenamen „Gulftown“, den wir euch etwas näher vorstellen wollen.

Schon auf der CeBit konnte
man das erste Modell mit ES Stepping sehen und auch die Performance
war nach wenigen Stunden kein Geheimnis mehr.
Dass der Core i7 980X Extreme Edition ein Monster ist, darüber braucht
man gar nicht diskutieren. Immerhin hat man 6 Kerne und bis zu 12
Threads zur Verfügung. Somit kann man sich als die bessere Variante
eines Intel Core i7-975 Extreme Edition bezeichnen. Eine niedrigere
Fertigung von 32nm, 6 statt 4 Kernen und denselben Takt von 3,33 GHz und
einen 12 MB großen L3 Cache. So
schnell kann man den neuen „Gulftown“ beschreiben.
Dieser Chip ist natürlich
eine Reaktion auf AMD's Fortschritte in der Prozessor Fertigung. Die
Konkurrenz schläft nicht und in Intel's Position hat man momentan zwar
nichts zu befürchten, doch wenn man schon die Möglichkeit hat, einen
solchen Chip zu fertigen und damit seine Position am Markt zu festigen,
dann sollte man da auch machen. Bleibt natürlich die Frage, für wen
solche Prozessoren gedacht sind? Dies hat man sich schon bei den Core
i7-965 EE und Core i7-975 EE gefragt und die Antwort bleibt immer
dieselbe: Ganz einfach, wer sich's leisten kann. Brauchen wird man die
Leistung im Alltag eher selten bis nie. Somit ist dieser Chip wieder für
den Extremoverclocking-Bereich gedacht. Der neue Core i7 980X ist wieder für den Sockel 1366 konzipiert und
passt somit auch auf
aktuelle X58 Boards. Im schlimmsten Fall ist nur ein Bios Update
notwendig.
Features:
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Six-Core "Gulftown"
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TDP: 130W
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Fertigung: 32nm
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QPI: 6.4GT/s
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L2-Cache: 6x 256kB
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L3-Cache: 12MB shared
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Memory Controller:
Triple Channel PC3-8500U (DDR3-1066)
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Hyper-Threading, MMX,
SSE, SSE2, SSE3, SSSE3, SSE4.1, SSE4.2, EIST, Intel 64, XD bit,
iAMT2, VT, TXT, Enhanced Halt State (C1E), Extended Stop Grant State
(C2E), Deep Sleep State (C3E), Deeper Sleep State (C4E), Deep Power
Down (C6), Multiplikator frei wählbar, Turbo Boost
Wieder mit dabei ist der
Turbo
Modus. Dieser ist mittlerweile bei vielen Core i5 und i7 Prozessoren vorhanden und wurde wieder etwas überarbeitet. So kann man bei diesem
Modell einen maximalen Gewinn von nur 266 MHz erreichen, was durch ein
automatisches anheben des Multiplikators möglich ist. Das hat uns beim
Core i7 860 deutlich besser gefallen, da hier ein Anstieg von bis zu 666
MHz möglich war. Natürlich ist das keine Zauberei
sondern verstecktes Overclocking, denn auch die Spannung wird dabei
leicht angehoben, was auch zu einem höheren Verbrauch führt.

Natürlich ist das nur
Theorie, denn in der Praxis ist dieser Turbo Boost von mehreren Faktoren
abhängig: Anzahl der aktiven Kerne und Auslastung. Je weniger Kerne in
Betrieb sind, umso höher steigt der Takt. Auch die Leistungsaufnahme und
Chip Temperatur spielen da eine große Rolle. Somit kann man gleich
vorweg sagen, dass
bei einer Verwendung aller Kerne ein
maximaler Takt von 3463 MHz möglich ist, da hier der Multiplikator auf
maximale x26 angehoben wird. Sollte nur ein Kern verwendet werden, was bei
manchen Anwendungen oder Games durchaus möglich ist, kann man mit einem
Anstieg bis auf 3600 MHz rechnen.
Hyper Threading:
Wenn man sich den Core i5
661 genauer betrachtet, handelt es sich hier eigentlich um einen
Core2Duo E8600, der ebenfalls mit 3,33 GHz getaktet ist. Dank des Turbo
Mode und Hyper Threading konnte jedoch die Performance gesteigert
werden. Hyper Threading ist in der aktuellen Version deutlich besser und
effektiver, als in der erste DualCore Version. Diese Technologie nennt
sich auch Simultaneous Multithreading, kurz SMT.

Vor einiger Zeit wurde zur
Steigerung der Leistung das Threading eingeführt, bei dem Befehle in
mehrere Datenströme aufgeteilt und von mehreren Prozessoren bearbeitet
werden. Die Hyper-Threading-Technologie (HT Technology) ermöglicht auf
jedem Prozessor die Parallelverarbeitung auf Thread-Ebene. Dies sorgt
für eine effizientere Nutzung der Prozessorressourcen, einen höheren
Verarbeitungsdurchsatz und eine bessere Leistung für Software auf
Multithread-Basis. Somit kann die Effizienz der 6 Kerne auf 12 Threads
gesteigert werden, was ohne zu übertreiben ein enormer Leistungsschub
ist.
Dabei wird dem
Betriebssystem ein zweiter Prozessor vorgegaukelt und die Anwendung wird
auf zwei Threads aufgeteilt. Hat man sechs Kerne, wie der Core i7 980X,
dann verfügt man mit SMT über 12 Threads. Verwenden wird man diese
Technologie für aufwendige Renderarbeiten oder Berechnungen, die viel
CPU Leistung erfordern. Die vielen Threads haben aber nicht nur
Vorteile. Vor allem bei Games hat
diese Technologie einen schlechten Ruf. Leider ist dies zum Teil zu
Unrecht, denn an der Technologie selber liegt es nicht, sondern an der
Programmierung der Spiele. Bei keinem Prozessor bisher brachte HT so
einen gewaltigen Schub, wie beim Core i5 661. Anscheinend können Spiele
besser mit 2 normalen und 2 virtuellen Kernen umgehen, als mit 4+4 oder
gar 6+6.
Sehen wir uns das neue
Paket mal genauer.


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