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Intel Core i7-920
Testbericht
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Hersteller: |
INTEL |
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Rubrik: |
Prozessor |
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Testzeit: |
6 Tage |
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Getestet am: |
Dezember 2008 |
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Preis: |
270,- Euro |
Anfang November wurde die
neue Intel Prozessor Generation Core i7 vorgestellt. Somit hat
man den ersten richtigen 4-Kerne Prozessor aus dem Hause Intel. Bisher
wurde dies mit zwei zusammengefügten Kernen erreicht. Es wäre aber nicht
Intel, wenn nicht noch mehr Neuerungen kommen wurden. Neben den wahren 4
Kernen hat man nun auch wieder HT (Hyper Threading) eingeführt. Damit
sind nun 8 Threads möglich. Weiters neu ist die "Turbo Mode", die man
schon aus der Notebook Technologie kennt. Ein integrierter
Speicherkontroller rundet die neue Serie perfekt ab.

Dank der 731 Millionen
Transistoren ist der Chip wieder gewachsen und benötigt auch einen neuen
Sockel, den LGA 1366. Den meisten Platz am DIE verbraucht wieder einmal
der Cache, der aber diesmal als L3 mit 8 MByte die Arbeit der 4 Kerne
unterstützt. Dieser verbraucht rund 1/3 des gesamten Die. Der L2 Cache
wurde deutlich nach Unten gesetzt.
Turbo Mode:
Die Intel
Turbo-Boost-Technik erhöht die Leistung des Chips signifikant, indem sie
Anwendungen beschleunigt, die nicht alle Prozessorkerne ausnutzen. Die
auf dem Chip integrierte Power Control Unit (PCU) überwacht den
Leistungsbedarf des Prozessors und passt die Prozessorleistung
automatisch an das Nutzerverhalten an. Sind nicht alle Rechenkerne voll
ausgelastet, steigert der Turbo Mode – je nach Single- oder
Multithread-Anwendung – automatisch die Taktfrequenz eines oder mehrerer
Prozessorkerne um eine bis maximal zwei Stufen ohne zusätzlichen
Stromverbrauch. Bei den Modellen 920 und 940 ist dieser Multiplikator
schon vorgegeben, bei unserem 920i mit bis zu x22. Natürlich wird diese Erhöhung
mit Rücksicht auf die maximale TPD aktiviert oder deaktiviert.
Hyper Threading:
Vor einiger Zeit wurde zur
Steigerung der Leistung das Threading eingeführt, bei dem Befehle in
mehrere Datenströme aufgeteilt und von mehreren Prozessoren bearbeitet
werden. Die Hyper-Threading-Technologie (HT Technology) ermöglicht auf
jedem Prozessor die Parallelverarbeitung auf Thread-Ebene. Dies sorgt
für eine effizientere Nutzung der Prozessorressourcen, einen höheren
Verarbeitungsdurchsatz und eine bessere Leistung für Software auf
Multithread-Basis. Somit kann die Effizienz der 4 Kerne auf 8 Threads
gesteigert werden.
Der Chiptakt:
Neu am Core i7 ist auch
die Definierung des Taktes. Bisher waren wir immer mit dem FSB (Front
Side Bus) konfrontiert. Mit dem Core i7 wurde der Referenztakt BCLK
eingeführt. Dieser ist mit 133 MHz angegeben und wird zum Übertakten
benötigt, wie der FSB. Leider hängt am BCLK Takt auch der Speichertakt
und QPI Takt. Den QPI zu übertakten macht eher keinen Sinn, bringt keine
Vorteile mit sich. Deswegen sollte dieser mit Teilern nach unten gesetzt
werden. QPI bedeutet Quick Path Interconnect und ist die
Kommunikationsleitung zwischen der CPU und der Northbridge.
Der Chipsatz:
Natürlich will man bei
Intel alles richtig machen und deswegen ist jeder Chip nur so gut, wie
der Chipsatz. Der dafür benötigte X58 aus eigenem Hause ist notwendig,
um all die Features des Core i7 auch umsetzen zu können. Der Intel X58
Express-Chipsatz unterstützt die neuesten Intel Core i7
45-nm-Prozessoren mit 6,4 GT/s und 4,8 GT/s über Intel QuickPath
Interconnect (Intel® QPI). Darüber hinaus bietet er Unterstützung für
zwei x16- bzw. vier x8-Grafikkarten über PCI-Express 2.0 und Intel
Solid-State-Laufwerke der Hochleistungsklasse mit ICH10 und ICH10R.

Verfügbare Modelle:
Hier seht ihr die 3 neuen
Prozessoren noch einmal aufgelistet. Sie unterscheiden sich im Takt und
natürlich im Preis. Dieser ist im Vergleich zum Gebotenen schon
gewaltig. Der Core i7-965 Extreme ist wieder das Monster unter den Core
i7. Dieser hat einen offenen Multiplikator, also ein Traum für alle
Overclocker. Leider ist der Preis deutlich übertrieben.
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Modell |
Stepping |
Multi |
FSB |
Chiptakt |
Preis |
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i7-920 |
C0 |
x20 |
133 MHz |
2664 MHz |
270,- |
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i7-940 |
C0 |
x22 |
133 MHz |
2930 MHz |
530,- |
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i7-965 E. |
C0 |
x24 |
133 MHz |
3200 MHz |
930,- |
Für Normalsterbliche ist nur ein Modell
leistbar und sinnvoll, der i920. Dieser kostet im Vergleich zu
den anderen Modellen eigentlich wenig, nur rund 280,- Euro. Diesen
Chip werden wir uns heute etwas
genauer ansehen und mit anderen Intel Prozessoren vergleichen.


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