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Intel Core i7-920 Testbericht

Hersteller: INTEL
Rubrik: Prozessor
Testzeit: 6 Tage
Getestet am: Dezember 2008
Preis: 270,- Euro
    

Integrierter Speichercontroller:

AMD hat das schon vor Jahren vorgemacht und den Speichercontroller direkt am Chip integriert. Intel hat es mit dem Core i7 nun nachgemacht und natürlich noch eines drauf gesetzt. Mit dem Core i7 Bloomfield ist ein Triple-Channel-DDR-3 möglich. Was das von der Performance bedeutet, kann man sich schon ausmalen, wenn man die Dual-Channel Werte kennt.

Wie schon der Name verrät, braucht man für Triple-Channel DDR natürlich 3 Speicherriegel, was gerade am DDR-3 Sektor sehr willkommen ist. Die erwartete Performance von DDR-3 ist bisher ausgeblieben, wenn nicht sogar nach Unten gegangen. Um Triple-Channel effektiv nutzen zu können, sollten tatsächlich 3 baugleiche Speicherriegel verwendet werden. Die meisten X58 Boards unterstützen offiziell DDR-3 mit 1066 und 1333 MHz. Natürlich können auch schnellere Modelle wie 1600 MHz oder darüber verwendet werden. Man sollte nur darauf achten, dass es sich um Low-Volt-Speicher mit 1.65V handelt.

Intel hat mehrmals darauf hingewiesen, dass Speicherspannungen über 1,6 Volt den Prozessor beschädigen können. dabei hat es sich um keinen kleinen Hinweis, sondern eine ernsthafte Anweisung gehandelt. Deswegen hat Intel auch die Speicherhersteller beauftragt, möglichst hoch getaktete Speicher mit niedriger Spannung zu produzieren. Nebenbei ist in vielen Foren die Überraschung aufgetreten, dass Speicher, die bisher mit 1.7 Volt und 1600 MHz liefen, nun plötzlich auf den anscheinend weit aus hochwertigeren X58 Platine mit 1.6 Volt reibungslos funktionieren.

Somit hat man eventuelle gute Chancen, seine alten DDR-3 Speicher auf dieser Platine verwenden zu können. Wenn da nicht dieses Triple DDR wäre. Dieses ist nicht zwingend notwendig. Man muss keine 3 Speicherriegel verwenden, zumindest Anfangs nicht, wenn man schon über andere, Low-Voltage Speicher verfügt. Auch wir waren in der Situation, wo wir uns diese Anschaffung ersparen wollten. Eine Misch-Bestückung ist ebenfalls möglich, sofern die Speicher nicht zu sehr voneinander abweichen. Also 1066 MHz CL6 mit 1.5 Volt Speicher werden mit 1800 MHz CL8 und 1.95 Volt nicht laufen, außer der JEDEC Standard entspricht dem der 1066 MHz Speicher. So konnten wir auch unsere Qimonda 1333 Speicher mit CSX 1333 Modulen mischen.

 

Für die Vergleichsmessungen haben wir auf dem Asus P6T OC Palm die Orangen Speicherbänke 2-4-6 verwendet. Zuerst wurde Bank 6, dann Bank 4 entfernt. Wie man sehen kann, bleibt die Speicherperformance erstaunlich hoch, auch wenn man nur 2 Speicherbänke belegt hat. Somit kann man sein altes Dual Kit auf jeden Fall verwenden, die Leistung würde ausreichen. Optimal ist natürlich ein Triple-Channel Kit, keine Frage.

 

1066, 1333 oder 1600 MHz Ram: Auch die Frage nach der Speicher Geschwindigkeit hat sich nach den oberen Messungen erledigt. Je schneller die Speicher, umso besser. Jede noch so kleine Veränderung wird Dank des integrierten Speichercontrollers in Performance umgesetzt. Mit guten 1600 MHz Speicher könnte man seinen Core i7-920 umtakten, zum Beispiel auf 15x200, um die Performance von 1600 MHz Speichertakt nutzen zu können.

 

 

Core i7 vs. Core2Duo:

Im Vergleich zum Core2Duo ist die Speicherperformance mit dem Core i7 schon gewaltig. Egal welchen Speichertakt man auch verwendet. Da sieht man, was Triple Channel und ein integrierter Speichercontroller alles ausmachen.

Kommen wir nun zu den Benchmarks.

 

 

 

 

 

 

 

 

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