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Intel Core2Quad
Q6600 Overclocking Anleitung
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Hersteller: |
Intel |
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Rubrik: |
LGA 775
Prozessoren |
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Testzeit: |
5 Tage |
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Getestet am: |
November 2007 |
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Preis: |
€
233,- |
Heute wollen wir euch
wieder eine Anleitung zum übertakten eines Intel Core2 Prozessors
vorstellen, diesmal mit einem Quad Q6600. Derzeit sind das die beliebtesten Prozessoren. Der Grund
dafür ist erstens der niedrige Preis, und zweitens ihre hervorragende Overclocking Eigenschaften. Theoretisch dürfte es nur eine Hand voll
Leute geben, die mehr als 250,- Euro für ihre Prozessoren ausgeben, denn
Übertakten ist momentan angesagter, den je. In der Regel sollte ein
Prozessor um rund 250,- Euro reichen, um ihn dauerhaft auf dem Niveau
eines 500,- Euro Modells betreiben zu können.

Welcher Prozessor?
Derzeit gibt es 4 Modelle, die sehr begehrt sind: E6420, E6600,
E6750 und Q6600.
Hier stimmt die Preis/Leistung und ihre Overclocking Eigenschaften sind
ebenfalls sehr gut. Der Grund dafür ist der Multiplikator. Prozessoren
mit einem Multi von x8, x9 und x10 eigenen sich am besten zum
Übertakten. Warum? Weil man da nicht so schnell an seine Grenzen stößt.
Ein Beispiel: Euer Board schafft einen FSB von 500 MHz stabil. Wenn ihr
das mit einem Multi von x8 rechnet, dann kommt ihr auf ein mögliches
Maximum von 4000 MHz Chiptakt. Bei x9 sind es 4500 MHz. Wäre der Multi
nur mal 6 oder x7, dann wären es maximal 3000 MHz oder 3500 MHz.
Deswegen eignen sich
Prozessoren von Serie E6400 bis E6750 besonders gut dafür. Diese kosten zwischen 162,- und 270,- Euro und alle haben einen Multi von x8
oder x9. Das bedeutet jetzt nicht, dass man Prozessoren über dem Modell
E6750 nicht übertakten kann, doch hier rentiert sich die Preis/Leistung
nicht. Ein Q6700 kostet derzeit 460,- Euro ein X6800 sogar über 800,-
Euro.
An diesen beiden Prozessoren sieht man schon, worauf wir hinaus
wollen. Der Sinn von diesem komplizierten Verfahren ist, eine 230,- Euro
CPU auf das Niveau eines 800,- Euro Prozessors zu bringen. Und das geht
nur, wenn man diesen ordentlich übertakten kann.
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Modell |
Stepping |
Bezeichnung |
Multi |
FSB |
Chiptakt |
Takt bei 500 FSB |
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E6400 |
B2 |
Allendale |
x8 |
266 MHz |
2133 MHz |
4000 MHz |
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E6420 |
B2 |
Conroe |
x8 |
266 MHz |
2133 MHz |
4000 MHz |
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E6550 |
G0 |
Conroe |
x7 |
333 MHz |
2333 MHz |
3500 MHz |
|
E6600 |
B2 |
Conroe |
x9 |
266 MHz |
2400 MHz |
4500 MHz |
|
E6700 |
B2 |
Conroe |
x10 |
266 MHz |
2660 MHz |
5000 MHz |
|
E6750 |
G0 |
Conroe |
x8 |
333 MHz |
2664 MHz |
4000 MHz |
|
Q6600 |
G0 |
Kentsfield |
x9 |
266 MHz |
2400 MHz |
4500 MHz |
Oben in der Tabelle seht
ihr die Prozessoren, die dafür in Frage kommen würden. Das sind gar
nicht so wenige. Schon vor dem Kauf hat man eine Menge zu bedenken, noch
bevor man überhaupt einen Euro ausgegeben hat. Denn nicht nur der Preis
und Multi, sondern auch das Stepping spielen eine große Rolle. Davon
hängt die Übertaktbarkeit eures Prozessors ab.
Was ist Stepping?
Schon bei der Herstellung des Prozessors gibt es Abweichungen, denn auch
bei Prozessoren gibt es Qualitätsunterschiede. Diese nennt man Stepping.
Es geht rein um die Herstellungsqualität der Silizium-Scheibe. Je
besser die Reinheit und Güte der Silizium-Scheibe ist, umso höher kann
die Taktrate ausfallen. Besonders in der Chiptechnologie ist man bemüht,
immer bessere Qualität auszuliefern und deswegen kommt es vor, dass im
Laufe der Core2Duo Serie immer bessere Methoden zu einem besseren
Resultat führen. Kein Prozessor gleicht dem anderen.
Derzeit gibt es 2
Steppings, die für ein gutes Overclocking Resultat in Frage kommen, B2
und G0. Momentan sind die G0 Prozessoren sehr beliebt, da diese bisher
für sehr gute Werte gesorgt haben. Es gibt sogar
Händler, die das Stepping in ihren Preislisten erwähnen, was
natürlich zu einer erhöhten Verkaufszahl führen kann. Aber auch B2
Modelle sind nicht übel, was unser E6420 Overclocking Versuch gezeigt
hat.
Was ist Batch?
Da nicht alle Prozessoren
einer Generation gleich sind, kann man keinen bestimmten Höchsttakt
voraus sagen. Es werden aber einige Listen im Netz geführt, wo die Batch
Nummer auf der CPU und die erreichte Leistung verglichen wird. So kann
man eventuell vor dem Übertakten nachschauen, wie weit das bestimmte
Modell mit welcher Spannung gehen könnte. Aber auch dies sind nur
Anhaltspunkte.
Was ist FSB?
Der Front Side
Bus ist die "Schnittstelle" zwischen dem Prozessor und der
Northbridge. Beim Core2Duo oder Core2Quad ist der FSB im Quadruple Data
Verfahren. Das ist die vierfache Datenrate. Dabei werden vier
Datenpakete pro Taktsignal übertragen. Das bedeutet, dass ein E6600 mit
266 MHz FSB auf einen Systemtakt von 1066 MHz kommt.
Dieser wird fälschlicherweise oft als 1066 FSB angegeben. Bei einem FSB von 333 MHz ist es dann ein Systemtakt von 1333 MHz,
usw.
Bei älteren Modellen wie
Athlon XP auf Sockel A Basis war es im Doublepumped Verfahren. Das ist
die doppelte Datenrate und überträgt zwei Datenpakete pro Taktsignal.
Was ist ein
Multiplikator?
Der Wert des
Multiplikators bestimmt wie hoch ein Prozessor getaktet wird. Dieser
kann bei Core2Duo Prozessoren in der Regel nur nach Unten verstellt
werden. Dies geschieht im Bios des Motherboards, früher über Jumper auf
dem Baord. Spezielle Modelle wie der Core2Extreme QX6850 und
Core2Extreme QX6850 erlauben auch einen frei wählbaren Multi. Der FSB und der Multiplikator
ergeben dann den Chiptakt. Beispiel: FSB 333 MHz x Multiplikator x9
ergibt einen Chiptakt von 2997 MHz, also ein E6850.
Was ist ein FSB:DDR
Teiler?
Der FSB:DDR Teiler ist im
Bios des Mainboard eingebaut. Dieser Teiler ermöglicht es, das
Verhältnis zwischen System und Speichertakt zu verändern. Ein leichtes
Beispiel: Ihr erhöht den FSB von 266 MHz auf 400 MHz. Da dies den ganzen
Systemtakt betrifft, steigt dadurch auch der Speichertakt. Bei aktuellen
Systemen wäre es ein Speichertakt von Beispiel 1200 MHz. Wenn man aber
nur DDR-2 mit 800 MHz verwendet, dann hat man ein Problem. Das System
bootet nicht oder ist nur unstabil zu betreiben. Dafür gibt es die
Teiler. Damit kann man den Speichertakt drosseln, ohne dass man
dafür spezielle Einstellungen verwenden muss. Man ändert das Verhältnis
des Systemtaktes zum Speichertakt.
Was ist VCore?
Die Vcore, oder auch Core
Voltage genannt, ist die Kernspannung. Diese Betriebsspannung wird vom
Hersteller festgelegt. Sobald man den Prozessor aber übertaktet, also
ihn schneller betreibt, als es vom Hersteller eingestellt wurde, wird
die Anzahl der Stromdifferenzen höher, was zu einer Instabilität führt.
Um diesen Einbruch zu vermeiden, muss die Spannung erhöht werden. Dafür
die Einstellung im Bios. Ab einer bestimmten Prozessortakt Erhöhung muss
auch die Spannung erhöht werden.
Was ist VDimm?
Ist dasselbe wie die VCore,
nur für den Hauptspeicher. In der Regel arbeiten DDR-2 Ram mit 1,85 Volt
und DDR-3 Ram mit 1,6 Volt. Um einen höheren Takt oder niedrigere
Latenzen verwenden zu können, muss ebenfalls die Spannung erhöht werden.
Beispiel OCZ 2 GB DDR2 PC2-6400 Reaper CL3 Edition, die eine Vdimm von
2,4 Volt benötigen, um mit diesen Einstellungen stabil betreiben zu
werden.
Was ist MCH und FSB
Voltage?
Die MCH Voltage ist die
Spannung für den Chipsatz. Auch diese muss ab einem bestimmten Takt
erhöht werden, da es ebenfalls zu einem Leistungseinbruch, sprich
Instabilität kommen kann. Bei manchen Boards muss diese mit der FSB
Voltage zusammen erhöht werden.
Beispiel der VTT und PLL Einstellungen <<
Wir machen nun weiter mit
der richtigen Wahl der Hardware.


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