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Hersteller: |
Intel |
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Rubrik: |
LGA 775
Prozessoren |
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Testzeit: |
5 Tage |
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Getestet am: |
November 2007 |
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Preis: |
€
233,- |
Die ersten Versuche beim
Übertakten sind recht leicht. Man konzentriert sich einfach nur auf den
FSB und erhöht den in kleinen Schritten. Als Beispiel nehmen wir unseren
heutigen Q6600, der mit 266x9 getaktet ist. 300x9 sollten in der Regel
alle Modelle dieser Serie schaffen, ohne VCore Erhöhung. Dabei muss man
die RAM im Auge behalten. Dieser Versuch ist jetzt mit DDR3,
die Reserven bis 1600 MHz haben.
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FSB |
Multi |
Vcore |
MCH Core |
CPU Takt |
Teiler |
Speichertakt |
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266 MHz |
9 |
Auto |
Auto |
2400 MHz |
1:2 |
1066 MHz |
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300 MHz |
9 |
Auto |
Auto |
2700 MHz |
1:2 |
1200 MHz |
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330 MHz |
9 |
1,4 Volt |
Auto |
2970 MHz |
1:2 |
1320 MHz |
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350 MHz |
9 |
1,45 Volt |
Auto |
3150 MHz |
1:2 |
1400 MHz |
|
400 MHz |
9 |
1,5 Volt |
Auto |
3600 MHz |
1:2 |
1600 MHz |
|
440 MHz |
9 |
1,6 Volt |
+ 0,250 Volt |
3960 MHz |
5:8 |
1408 MHz |

Wie ihr sehen könnt, haben
wir unsere Versuche in 3 Phasen geteilt. Die ersten Stufe war ohne
Veränderung an VCore oder Teiler. Die 300 FSB waren ohne Probleme möglich,
mit der Standard Spannung. Ab 330 FSB wurde es leicht unstabil. Der
Rechner bootete zwar und kam auch ins Windows, doch stürzte ohne
Vorwarnung einfach ab. Das ist meist das Zeichen für wenig Vcore.
Deswegen gaben wir dem
Chip mehr Spannung und erhöhten auf 1,4 Volt. Nun war das System wieder
stabil, der Speichertakt im grünen Bereich. Bei 350 FSB
wäre theoretisch keine Vcore Erhöhung nötig gewesen, doch die 0,05 Volt
änderten kaum was an der Temperatur, kamen aber der Stabilität zu Gute.
Bei 400 FSB wurde es
wieder leicht unstabil, selbes Verhalten wie bei 330 FSB. Zu wenig Spannung,
wir mussten erhöhen, diesmal auf 1,5 - 1,55 Volt. Das ist schon ziemlich viel
und solle ohne Wasserkühlung nicht belastet werden. Also nur
booten und fertig. Ein kleiner Blick auf den Speichertakt sagte uns,
dass wir uns mit 1600 MHz schon am Limit bewegten. Sollte das System
hier schon unstabil sein, dann bekommt ihr einen Blue Screen mit einer Memory Fehlermeldung. Dann sind die Speicher schon zu viel übertaktet
und müssen mit dem Teiler runter gesetzt werden.
Wir konnten noch weiter
auf 420 FSB übertakten, wobei da schon 1,55 - 1,6 Volt nötig waren. Nun
kam der Software Tweaker ins Spiel. Da wir mit den 3780 MHz sogar gut
benchen konnten, war dies unser Ausgangswert für den Tweaker. Von da an
wurde per Software bis 440 FSB übertaktet. danach ging nichts mehr.
MCH Overvoltage:
Gewöhnt es euch an, ab 400
FSB die MCH Overvoltage manuell einzustellen. Viele Boards wie auch die
beiden Gigabyte Modelle von heute, verwenden recht gute Auto
Einstellungen und erhöhen die MCH und FSB Core Automatisch, wenn ihr den
FSB erhöht. Ab einem bestimmten Takt müsst ihr es aber selber machen.
Bei manchen Board steht einfach nur MCH Core oder auch Chipset
Overvoltage, ist dasselbe.
Sicherheitshalber kühlen
wir den Chipsatz zusätzlich mit, wenn wir dort die Spannung so hoch
einstellen. So kann man beruhigt bei den
Einstellungen etwas übertreiben, ohne sich Sorgen über die Temperatur
machen zu müssen.
Software Tweaker:

Am Anfang haben wir die
Tools sehr gehasst, da sie eher nur selten oder fehlerhaft
funktionierten. Gemeint sind die Tweaking Programme, die von den
Mainboard Herstellern mitgeliefert werden. Bei Gigabyte hatten wir damit
noch nie
Probleme. Deswegen empfehlen wir ab einem bestimmten FSB nur mehr über
solche Windows Tweaker Tools zu übertakten. Das System braucht während
dem booten viel Strom und verlangt einem bis an die Grenze übertakteten
System eine Menge ab. Wenn ihr wie bei unserem Versuch bei rund 420 FSB
bootet und dann weiter per Software übertaktet, dann schafft ihr noch
ein wenig mehr.
Natürlich ist dieser Wert
selten benchbar, aber es ist ein kleiner Nervenkitzel, auf den wir
selten verzichten möchten. Apropos benchen, natürlich haben wir einem
möglichst hohen Wert gesucht, den man auch eine Zeit lang benchen kann.
Das war bei uns mit 430x9, also 3870 MHz. Diesen Takt haben wir durch
ein paar Testprogramme gejagt.