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Intel Core2Quad
Q6600 Overclocking Anleitung
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Hersteller: |
Intel |
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Rubrik: |
LGA 775
Prozessoren |
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Testzeit: |
5 Tage |
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Getestet am: |
November 2007 |
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Preis: |
€
233,- |
Welches Mainboard?
Diese Frage ist ebenso
wichtig wie die Wahl des richtigen Prozessors. Es bringt einem der beste
Prozessor nichts, wenn das Board keine oder nur wenige Einstellungen
zulässt. Um einen Prozessor richtig übertakten zu können, sollten alle
wichtigen Spannungen einstellbar sein. Wichtig ist Vcore für den
Prozessor, MCH Voltage und oder Chipsatz Voltage. Damit kann man den FSB
in die Höhe jagen, ohne dass das Board vorher schlapp macht. Bis 400 MHz
FSB ist meist keine Erhöhung nötig, aber danach schon.
Ebenso wichtig ist die
Stabilität des Boards. Einige Hersteller wie EVGA und speziell Gigabyte
verwenden hochwertige Bauteile und Stromversorgungen, um die Stabilität
zu erhöhen. Hochqualitative CPU Stromversorgung der CPU mit Ferritkern
ummantelten Spulen, niedrig RDS (on) MOSFETs und niedrig ESR
Polymerkondensatoren. Quad-Triple Phase Stromversorgung für ultimative
Systemstabilität.
Unsere Empfehlung:
- Gigabyte X38-DQ6
- Gigabyte P35T-DQ6
- Abit IP35-Pro

Welche Ram, DDR-2 oder
DDR-3?
Bei den Ram ist die Wahl
noch schwerer, da die Verlockung zu mehr Speicherperformance und einem
höheren Speichertakt sehr groß
ist. In der Regel sollten gute DDR-2 Speicher mit 800 MHz ausreichen, da
ein 2GB Kit rund 100,- Euro kostet.
Leider haben sie den Nachteil, dass sie von den Teilern am Board
abhängig sind. Das bedeutet, sind keine oder fehlerhafte Teiler
vorhanden, dann ist man von den Overclocking Möglichkeiten
eingeschränkt.
Wenn Geld keine Rolle
spielt, dann kann die Wahl auch auf DDR-3 Ram fallen. Diese Speicher
machen nur in einer hohen Taktzahl Sinn, also nicht unter 1500 MHz. Die
Performance bei DDR-3 ist generell schlechter, als mit DDR-2. Deswegen
sollte man auf den hohen Takt setzen, damit man später umso weniger
Teiler benötigt. Von der möglichen Performance sind DDR-3
mittlerweile schneller, als DDR-2. Unser letzter
DDR-3 1800 MHz Artikel hat das bestätigt.
Unsere Empfehlung:
- OCZ 2 GB DDR2 PC2-6400
Reaper CL3 Edition (1150MHz)
- Exceleram EX2-2800P2-SJ
(1200 MHz)
- Mushkin DIMM Kit
HP2-6400 2048MB - 996533 (1066 MHz)
- Kingston HyperX DIMM Kit
PC3-14400U (1840 MHz)

Bei den oberen Messungen
kann man den Unterschied deutlich sehen. Mit DDR-2 waren wir gezwungen
uns einen von 4 möglichen Teilern zu suchen. 900 MHz, 1080 MHz, 1125 MHz
oder 1350 MHz. Nun kommt es darauf an, welche Speicher ihr im System habt.
Wenn es übertaktete DDR-2 800 MHz sind, dann wird eher nur 1080 oder
1125 MHz in Frage kommen. Dann kann es auch passieren, dass gerade dieser
Teiler nicht übernommen wird und der Rechner nicht
bootet. Dann muss man auf einen anderen Teiler ausweichen. Mit DDR-3 in
hohen Taktraten ab 1500 MHz ist das alles viel leichter, da man dank des
hohen Speichertaktes erst viel später auf die Teiler greifen muss.
Welches Netzteil?
Auch das Netzteil spielt
beim Thema Stabilität eine Rolle, wenn auch keine große. Für unseren 4,2 GHz Versuch
mit dem E6420 kam nur ein 4 Jahre altes Tagan 480 Watt
zum Einsatz, welches keine Probleme mit unseren Einstellungen hatte.
Natürlich war Tagan schon Früher eine Top Marke, keine Frage. Die Technologie
und die Bauteile von Heute sind trotzdem besser, als vor 4 Jahren.
Solltet ihr nur feinste Hardware verwenden, oder gar Crossfire oder SLI
in Betracht ziehen, dann solltet ihr schon zu einem Spitzenmodell wie
dem Antec True Power Quattro 850 Watt greifen. Für einen Core2Quad E6600
mit einer 8800 GTS und 2 GB Ram reicht auch ein besseres
Mittelklassemodell wie das OCZ StealthXStream Power 500 oder 600 Watt.
Unsere Empfehlung:
- Antec True Power Quattro
850 Watt
- OCZ StealthXStream Power
500 oder 600 Watt

Entschuldigt den langen
Theorieteil, aber diese Grundlagen sind für einen erfolgreichen Versuch
fast Pflicht. Wir kommen nun zu den einzelnen Schritten eines richtigen
Overclocking Versuchs.


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