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Intel Core2Duo
Prozessor Vergleich 2008
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Hersteller: |
Intel |
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Rubrik: |
Prozessor |
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Testzeit: |
7 Tage |
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Getestet am: |
August 2008 |
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Preis: |
119,- bis 206,- |
Im Dezember2006, also vor
knapp 2 Jahren, haben wir unseren ersten Intel Core2Duo Prozessor
Vergleich gemacht. Dabei wurden mehrere Modelle der Core2Duo 6xxx Reihe
miteinander verglichen. Mittlerweile werden Prozessoren in
45nm gefertigt und die Vielfalt der Taktraten ist schon fast
unübersichtlich. Alleine in der "Wolfdale" Serie, also alle
Modelle der Core2Duo 8xxx Reihe, gibt es 5 verschiedene
Prozessoren, die in 45nm und mit FSB 333 ausgeliefert werden. Wir haben
uns die Prozessoren und deren Leistung genauer angesehen.

Derzeit sind Core2Duo
Prozessoren sehr beliebt. Nicht nur wegen der großen Auswahl, auch wegen
dem niedrigen Preis und den guten Overclocking Eigenschaften. Den
genauen Marktanteil kann man nur schätzen und dieser beläuft sich weit
über 70%. Auch wenn es momentan 5 verschiedene Modelle sind,
unterscheiden sie sich nur im Takt und dem Preis. Die technischen
Eigenschaften sind völlig identisch. Doch für welchen soll man sich
entscheiden?
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E8200 |
E8300 |
E8400 |
E8500 |
E8600 |
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Preis *: |
120,- |
119,- |
122,- |
136,- |
206,- |
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Multi: |
x8 |
x8.5 |
x9 |
x9.5 |
x10 |
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Takt: |
2666 MHz |
2833 MHz |
3000 MHz |
3166 MHz |
3330 MHz |
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Takt @ 500 FSB |
4000 MHz |
4250 MHz |
4500 MHz |
4750 MHz |
5000 MHz |
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Preis wurde ermittelt am 18.08.2008 von der Seite
Geizhals.at, dem Preisvergleich für Österreich und
Deutschland. Verwendet wurde jeweils der "lagernd" Preis
aus Deutschland.
Wie man an der
Tabelle sehen kann, kosten die ersten 3 Modelle fast das
gleiche, um die 120,- Euro. Da sollte der Verstand
sofort zum E8400 greifen, da man hier den höheren Takt
hat und dank dem Multi von x8 auch mehr Möglichkeiten
beim Übertakten. Der E8500 kostet schon 136,- Euro und
bietet einen Multi von x9.5 um auf den Takt von 3166 MHz
zu kommen. Das neueste Modell ist der E8600, der einen
Multi von x10 bietet und auf satte 3330 MHz kommt. Dafür
ist er aber auch der Teuerste mit knapp 206,- Euro.
Den hohen
Preis rechtfertigt man bestimmt mit den hohen Reserven,
wenn auch nicht offiziell. Die ersten E8600 Modelle, die
in den unterschiedlichsten Foren aufgetaucht sind, waren
auf jeden Fall wahre Monster. Keiner der Modelle kam
unter 5 GHz.
Zwischen dem
schnellsten E8600 und dem langsamsten Core2Duo E8200
liegen gerade einmal 660 MHz +-. Das ist nicht gerade
viel, wenn man rechnet, dass der E8600 fast das Doppelte
kostet wie der E8200.
Die größte Rolle
beim Kauf wird die Verwendung spielen. Wenn ein Käufer
keine Luft auf Übertakten hat, dann kauft er
höchstwahrscheinlich das billigste Modell, egal wie
schnell er getaktet ist. Sobald es um Overclocking geht,
wird man die CPU mit einem hohen Multiplikator suchen,
also die Modelle E8400, E8500 und E8600. Bei einem FSB
von 500 MHz und dem eingestellten Multi kommen schon
deutlich unterschiedliche Taktraten dabei raus. 4500 MHz
sollten mit Luftkühlung zu bewältigen sein, wobei bei
rund 1.4 Volt Spannung, die dafür benötigt wird, eine
Wasserkühlung besser wäre. Die möglichen 4750 und 5000
MHz beim E8500 und E8600 sind Modellabhängig. Manche
werden es schaffen, manche nicht.
Im heutigen Test
werden wir uns auf die reine Prozessorleistung
konzentrieren und diese mit mehreren Tests vergleichen.
Die Spiele Performance werden wir auch kurz anschneiden,
da die Zahl der CPU-lastigen Spiele sehr gering ist.
Danach geht es zum wichtigen Teil, den Overclocking
Eigenschaften.
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Testsystem:
- Intel Core2Duo E8200 -
E8600
- Asus Rampage Extreme
- 2 GB CSX DDR-3 1333MHz
- Asus 9600GT
- Samsung SpinPoint T166
320GB 16MB SATA II
- Externe Teststation
- PC Power & Cooling
Turbo-Cool 860W
Software:
- Windows Vista Ultimate SP1
- Forceware 177.83 WHQL
Testprogramme:
- 3DMark 2006
- Sandra XIIb
- Everest 4.20 Ultimate Edition
- Cinebench R10
- SuperPI Mod 1.5
- WinRar
- 7-Zip
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Als Testsystem haben wir
unsere externe Teststation verwendet. Als Grafikkarte kam nur eine Asus
9600GT zum Einsatz, damit bei den Tests nicht die Grafikkarte die
Hauptrolle spielt.
Kommen wir nun zu den
ersten Messungen.


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