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Intel Core2Duo E8400 Overclocking Anleitung

Hersteller: Intel
Rubrik: Overclocking
Testzeit: Mehrere Tage
Getestet am: Dez. 2007- Juni 2008
Preis: 155,-
    

Vorwort:

Im letzten Jahr haben wir uns viel mit dem Thema Core2Duo und Overclocking befasst. Die 2 von uns veröffentlichten Anleitungen waren sehr beliebt und täglich erreichten uns neue Anfragen zu diesem Thema. Natürlich setzen wir auch 2008 unsere Leidenschaft fort und befassen uns auch mit der neuen "Wolfdale" Serie von Intel. Da dieses Jahr mehrere FSB 333 Prozessoren in 45nm Fertigung erschienen sind, kann man zwar die älteren Anleitungen als Vorlage verwenden, muss jedoch die Volt Einstellungen ignorieren, da der "Wolfdale" deutlich weniger Spannung benötigt. In der heutigen Anleitung zeigen wir euch, wie wir einen Core2Duo E8400 C0 übertaktet haben.

Welcher Prozessor?

Derzeit gibt es in der E8000 Serie 4 Modelle, die sich für ein ordentliches Overclocking Projekt lohnen würden: E8200, E8300, E8400, und E8500. Hier stimmt die Preis/Leistung und ihre Overclocking Eigenschaften sind ebenfalls vorprogrammiert. Der Grund dafür ist der Multiplikator und FSB Reserven bis weit über 500 MHz. Prozessoren mit einem Multi von x8, x9 und x10 eigenen sich am besten zum Übertakten. Warum? Weil man da nicht so schnell an seine Grenzen stößt. Ein Beispiel: Euer Board schafft einen FSB von 500 MHz stabil. Wenn ihr das mit einem Multi von x8 rechnet, dann kommt ihr auf ein mögliches Maximum von 4000 MHz Chiptakt. Bei x9 sind es 4500 MHz. Wäre der Multi nur mal 6 oder x7, dann wären es maximal 3000 MHz oder 3500 MHz.

Deswegen eignen sich Prozessoren der aktuellen Serie E8000 gut dafür. Diese kosten zwischen 162,- und 210,- Euro und alle haben einen Multi von x8 oder x9. An diesen beiden Prozessoren sieht man schon, worauf wir hinaus wollen. Der Sinn von diesem komplizierten Verfahren ist, eine 230,- Euro CPU auf das Niveau eines 800,- Euro Prozessors zu bringen. Und das geht nur, wenn man diesen ordentlich übertakten kann.

Modell Stepping Bezeichnung Multi FSB Chiptakt Takt bei 500 FSB
E8200 C0 Wolfdale x8 333 MHz 2664 MHz 4000 MHz
E8300 C0 Wolfdale x8,5 333 MHz 2830 MHz 4250 MHz
E8400 C0 Wolfdale x9 333 MHz 3000 MHz 4500 MHz
E8500 C0 Wolfdale x9.5 333 MHz 3166 MHz 4750 MHz

Oben in der Tabelle seht ihr die Prozessoren, die dafür in Frage kommen würden. Das sind gar nicht so wenige. Schon vor dem Kauf hat man eine Menge zu bedenken, noch bevor man überhaupt einen Euro ausgegeben hat. Denn nicht nur der Preis und Multi, sondern auch das Stepping spielen eine große Rolle. Davon hängt die Übertaktbarkeit eures Prozessors ab.

Was ist FSB?

Der Front Side Bus ist die "Schnittstelle" zwischen dem Prozessor und der Northbridge. Beim Core2Duo oder Core2Quad ist der FSB im Quadruple Data Verfahren. Das ist die vierfache Datenrate. Dabei werden vier Datenpakete pro Taktsignal übertragen. Das bedeutet, dass ein E8400 mit 333 MHz FSB auf einen Systemtakt von 1333 MHz kommt. Dieser wird fälschlicherweise oft als 1333 FSB angegeben.

Bei älteren Modellen wie Athlon XP auf Sockel A Basis war es im Doublepumped Verfahren. Das ist die doppelte Datenrate und überträgt zwei Datenpakete pro Taktsignal.

Was ist ein Multiplikator?

Der Wert des Multiplikators bestimmt wie hoch ein Prozessor getaktet wird. Dieser kann bei Core2Duo Prozessoren in der Regel nur nach Unten verstellt werden. Dies geschieht im Bios des Motherboards, früher über Jumper auf dem Board. Spezielle Modelle wie der Core2Extreme QX6850 und Core2Extreme QX6850 erlauben auch einen frei wählbaren Multi. Der FSB und der Multiplikator ergeben dann den Chiptakt. Beispiel: FSB 333 MHz x Multiplikator x9.5 ergibt einen Chiptakt von 3133 MHz, also ein E8500.

Was ist ein FSB:DDR Teiler?

Der FSB:DDR Teiler ist im Bios des Mainboard eingebaut. Dieser Teiler ermöglicht es, das Verhältnis zwischen System und Speichertakt zu verändern. Ein leichtes Beispiel: Ihr erhöht den FSB von 266 MHz auf 400 MHz. Da dies den ganzen Systemtakt betrifft, steigt dadurch auch der Speichertakt. Bei aktuellen Systemen wäre es ein Speichertakt von Beispiel 1200 MHz. Wenn man aber nur DDR-2 mit 800 MHz verwendet, dann hat man ein Problem. Das System bootet nicht oder ist nur unstabil zu betreiben. Dafür gibt es die Teiler. Damit kann man den Speichertakt drosseln, ohne dass man dafür spezielle Einstellungen verwenden muss. Man ändert das Verhältnis des Systemtaktes zum Speichertakt.

Was ist VCore?

Die Vcore, oder auch Core Voltage genannt, ist die Kernspannung. Diese Betriebsspannung wird vom Hersteller festgelegt. Sobald man den Prozessor aber übertaktet, also ihn schneller betreibt, als es vom Hersteller eingestellt wurde, wird die Anzahl der Stromdifferenzen höher, was zu einer Instabilität führt. Um diesen Einbruch zu vermeiden, muss die Spannung erhöht werden. Dafür die Einstellung im Bios. Ab einer bestimmten Prozessortakt Erhöhung muss auch die Spannung erhöht werden.

Was ist VDimm?

Ist dasselbe wie die VCore, nur für den Hauptspeicher. In der Regel arbeiten DDR-2 Ram mit 1,85 Volt und DDR-3 Ram mit 1,6 Volt. Um einen höheren Takt oder niedrigere Latenzen verwenden zu können, muss ebenfalls die Spannung erhöht werden. Beispiel OCZ 2 GB DDR2 PC2-6400 Reaper CL3 Edition, die eine Vdimm von 2,4 Volt benötigen, um mit diesen Einstellungen stabil betreiben zu werden.

Was ist MCH und FSB Voltage?

Die MCH Voltage ist die Spannung für den Chipsatz. Auch diese muss ab einem bestimmten Takt erhöht werden, da es ebenfalls zu einem Leistungseinbruch, sprich Instabilität kommen kann. Bei manchen Boards muss diese mit der FSB Voltage zusammen erhöht werden.

Beispiel der VTT und PLL Einstellungen <<

Wir machen nun weiter mit der richtigen Wahl der Hardware.

 

 

 

 

 

 

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