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Intel Core 2 Duo E 4300

Hersteller: Intel  
Rubrik: Prozessor
Testzeit: 4 Tage
Getestet am: Februar 2007
Preis: 155,- Euro
    

Vorwort:

Nach unserem Core2Duo Roundup wollen wir euch das jüngste Modell der Core2Duo Serie vorstellen, den E4300. Im ersten Moment passt dieser Name gar nicht zur Serie, da diese alle mit 6 beginnen, und dieser mit 4. Der E4300 ist um 60 MHz langsamer der E6300. Das ist aber nicht der einzige Unterschied. Auch der Takt ist anders. Vom E6300 bis zum schnellsten XQ6800, alle haben einen FSB von 266 MHz. Der E4300 jedoch nur 200 MHz. Somit ist der E4300 der günstigste Core2Duo Prozessor und auch der langsamste.

Trotzdem erfreut sich der E4300 großer Beleibtheit, doch warum? Wenn man besonderes Glück hat, erwischt man eine gute Stepping und aus seinem langsamen E4300 wird ein wahres Overclocking Monster, den man um 100% und mehr übertakten kann. Unglaublich aber wahr, ihr werdet sehen. Kommen wir erstmal zu den Grunddaten.

 

E4300

E6300

E6400

E6600

E6700

X6800

Prozessortakt:

1800 MHz

1860 MHz

2130 MHz

2400 MHz

2660 MHz

2930 MHz

Multiplikator:

x9

x7

x8

x9

x10

x11

L2 Cache:

2 MB

2 MB

2 MB

4 MB

4 MB

4 MB

Fertigung:

65 nm

65 nm

65 nm

65 nm

65 nm

65 nm

Thermal Design Power :

65 Watt

65 Watt

65 Watt

65 Watt

65 Watt

75 Watt

Temperatur:

61,4° Grad

61,4° Grad

61,4° Grad

60,1° Grad

60,1° Grad

60,4° Grad

Preis:

155,- Euro

163,- Euro

195,- Euro

291,- Euro

488,- Euro

918,- Euro

Die Preise haben wir von unserer Suchmaschine Geizhals.at gesucht, hier jeweils den niedrigsten "lagernd" Preis. Wie man sehen kann, sind die Prozessoren in 3 Gruppen gespalten, wobei die 3. Gruppe, der X6800 keine besonderen Merkmale hat, wie damalige Extreme Editionen, die mehr Cache hatten. In der Gruppe 1 finden wir den E6300 und E6400 Prozessor. Das sind die beiden Modelle mit 2 MB L2 Cache. Der E6600 und E6700 sind in Gruppe 2, die Prozessoren mit 4 MB L2 Cache.

Recht interessant ist der Unterschied zwischen dem E4300 und dem E6300. In erster Hinsicht ist der E6300 im Vorteil. Dieser hat einen höheren Systemtakt und scheint dadurch am Anfang interessanter für die Kunden zu sein. Der wichtige Punkt ist die Taktung. Durch den höheren FSB braucht der E6300 nur einen Multiplikator von x7. Sollte man irgendwann den E6300 übertakten wollen, dann stößt man schnell auf seine Grenzen, denn auch wenn dieser einen FSB von 400 MHz schaffen würde, käme man trotzdem "nur" auf 2800 MHz.

Der E4300 hat einen FSB von 200 und braucht einen Multi von x9, um auf seinen Takt von 1800 MHz zu kommen. Natürlich hat es sich schon herum gesprochen, dass viele der E4300 locker mit FSB 266 laufen, ohne dass es einer besonderen Kühlung oder VCore Erhöhung bedarf. Dies würde statt 1800 MHz einen Takt von 2400 MHz bedeuten.

Intel Core 2 Duo 6600 System:

  • Intel Core 2 Duo E4300 - X6800

  • EVGA 680i SLI P23

  • Kingston 9600 DDR2

  • PoV 7950 GX2

  • 2xWD 74 GB Raptor Raid 0

  • Thermaltake Thai-Chi

  • 2 Stück 120 mm Gehäuselüfter 7V

  • Antec EarthWatts 500

Grundlegende Einstellungen im Bios:

  • PCI Express Frequency: 100 MHz

  • PCI Clock: 33,33 MHz fixiert

  • Fan speed Control: disabled oder ignore

  • Performance Mode: Auto

  • Configure DRAM Timings bei SPD: Manuell

  • Enhanced Intel SpeedStep Technologie: disabled

  • Enhanced C1 Control: disabled

Testprogramme:

  • Benchmarks:

  • PcMark 2005 Gesamtwert

  • 3DMark 2006 Gesamtwert

  • Sandra 2007 CPU / Multimedia

  • Cinebench 2003

  • SuperPI

Im heutigen Test wollen wir zwar ein wenig auf die Performance Benchmarks eingehen, da einige von euch doch der Unterschied zwischen E4300 und dem E6300 interessieren wird. Da wir aber schon die Resultate kennen, können wir euch jetzt schon beruhigt verraten, dass die Unterschiede eher ernüchternd und langweilig ausfallen werden. Der Unterschied ist minimal gewesen und sowohl bei den Benchmarks, als auch bei den Games nur minimal ausgefallen ist.

Was uns eher interessiert hat, waren die Overclocking Resultate, ob wir eine gute Stepping erwischt haben und wie weit wir rauf kommen werden. Kommen wir zuerst zu den wichtigsten Performance Messungen.

 

 

 

 

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