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Intel Core i5 661

Hersteller: INTEL
Rubrik: Prozessoren
Testzeit: 6 Tage
Getestet am: Februar 2010
Preis: 170,- Euro
    

Vorwort:

Mit der Einführung von Intel’s 32 nm Fertigung sind auch zahlreiche Prozessoren vorgestellt worden, die auf dieser neuen Architektur basieren und wieder für mächtig Gesprächsstoff gesorgt haben. Diese Herstellungsart nennt sich „Westmere“ und ist eine vereinfachte und umgearbeitete Auflage des rund 1 Jahr alten Nehalem Prozessors. Insgesamt hat Intel 18 neue Prozessoren basierend auf der 32-nm-Fertigungstechnik vorgestellt. Einer davon ist der Core i5 661, den wir euch etwas näher vorstellen wollen.

Für den Kunden wird es im Endeffekt wieder nur verwirrend, da es schon genug schwer war, sich die Grunddaten eines PCs einzuprägen. Nun gibt es verschiedene Fertigungsverfahren, Core i3, i5 und i7 Prozessoren. Davon arbeiten einige auf dem Sockel 1156 und andere auf dem 1366. Die 32nm Fertigung ist nun die neuere, aktueller als die 45nm Fertigung.

In der Core i5 Serie gibt es momentan 4 Modelle in 32nm Fertigung, den i5-650 mit 3,2 GHz bis zum i5-670 mit 3,46 GHz. Der i5-661 ist das zweitschnellste Modell mit 3,33 GHz. Alle diese genannten Modelle sind Zwei-Kern-Prozessoren mit HT Technologie und Turbo Mode. Eine weitere Neuerung ist die integrierte Grafik, die mit in die CPU übersiedelt wurde. Diese wurden bisher als onboard Lösung auf den Chipsätzen der Mainboards verbaut.

Die neuen Core i5 Modelle sind wieder für den Sockel 1156 konzipiert und würden somit auch auf aktuelle P55 Boards passen, sofern man die integrierte Grafikeinheit nicht nützen will. Wer die eingebaute GPU verwenden möchte, muss auf die neuen H55 Boards umsteigen, die dann auch über die nötigen Grafik-Anschlüsse für den Monitor verfügen.

Features:

  • Dual-Core "Clarkdale"

  • TDP: 87W

  • Fertigung: 32nm

  • DMI: 2.5GT/s

  • L2-Cache: 2x 256kB

  • L3-Cache: 4MB shared

  • Stepping: kA

  • IGP: 900MHz

  • Memory Controller: Dual Channel PC3-10667U (DDR3-1333)

  • Hyper-Threading, MMX, SSE, SSE2, SSE3, SSSE3, SSE4.1, SSE4.2, EIST, Intel 64, XD bit, iAMT2, VT, TXT, Enhanced Halt State (C1E), Extended Stop Grant State (C2E), Deep Sleep State (C3E), Deeper Sleep State (C4E), Deep Power Down (C6), Thermal Monitor 2, Turbo Boost, Demand Based Switching, Video Boost

Wieder mit dabei ist der Turbo Modus. Dieser ist nur in der bei Core i5 Prozessoren der Serie 600 vorhanden und wurde wieder etwas überarbeitet. So kann man bei diesem Modell einen maximalen Gewinn von nur 266 MHz erreichen, was durch ein automatisches anheben des Multiplikators möglich ist. Das hat uns beim Core i7 860 deutlich besser gefallen, da hier ein Anstieg von bis zu 666 MHz möglich war. Natürlich ist das keine Zauberei sondern verstecktes Overclocking, denn auch die Spannung wird dabei leicht angehoben, was auch zu einem höheren Verbrauch führt.

Natürlich ist das nur Theorie, denn in der Praxis ist dieser Turbo Boost von mehreren Faktoren abhängig: Anzahl der aktiven Kerne und Auslastung. Je weniger Kerne in Betrieb sind, umso höher steigt der Takt. Auch die Leistungsaufnahme und Chip Temperatur spielen da eine große Rolle. Somit kann man gleich vorweg sagen, dass bei einer Verwendung beider Kerne ein maximaler Takt von 3460 MHz möglich ist, da hier der Multiplikator auf x26 angehoben wird. Sollte nur ein Kern verwendet werden, was bei manchen Anwendungen oder Games durchaus möglich ist, kann man mit einem Anstieg bis auf 3600 MHz rechnen.

Hyper Threading:

Wenn man sich den Core i5 661 genauer betrachtet, handelt es sich hier eigentlich um einen Core2Duo E8600, der ebenfalls mit 3,33 GHz getaktet ist. Dank des Turbo Mode und Hyper Threading konnte jedoch die Performance gesteigert werden. Hyper Threading ist in der aktuellen Version deutlich besser und effektiver, als in der erste DualCore Version. Diese Technologie nennt sich auch Simultaneous Multithreading, kurz SMT.

Vor einiger Zeit wurde zur Steigerung der Leistung das Threading eingeführt, bei dem Befehle in mehrere Datenströme aufgeteilt und von mehreren Prozessoren bearbeitet werden. Die Hyper-Threading-Technologie (HT Technology) ermöglicht auf jedem Prozessor die Parallelverarbeitung auf Thread-Ebene. Dies sorgt für eine effizientere Nutzung der Prozessorressourcen, einen höheren Verarbeitungsdurchsatz und eine bessere Leistung für Software auf Multithread-Basis. Somit kann die Effizienz der 2 Kerne auf 4 Threads gesteigert werden.

Dabei wird dem Betriebssystem ein zweiter Prozessor vorgegaukelt und die Anwendung wird auf zwei Threads aufgeteilt. Hat man zwei Kerne, wie der Core i5 661, dann verfügt man mit SMT über 4 Threads. Verwenden wird man diese Technologie für aufwendige Renderarbeiten oder Berechnungen, die viel CPU Leistung erfordern.

Vor allem bei Games hatte diese Technologie einen schlechten Ruf. Leider war dies zum Teil zu Unrecht, denn an der Technologie selber lag es nicht, sondern an der Programmierung der Spiele. Bei keinem Prozessor bisher brachte HT so einen gewaltigen Schub, wie beim Core i5 661. Anscheinend können Spiele besser mit 2 normalen und 2 virtuellen Kernen umgehen, als mit 4+4.

Kommen wir nun zu der nötigen Hardware.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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