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Grafikkarte: Normal
oder übertaktet?
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Hersteller: |
EVGA, XFX und BFG |
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Rubrik: |
nVidia Karten |
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Testzeit: |
6 Tage |
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Getestet am: |
Februar 2007 |
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Preis: |
steht im Artikel |
Immer wenn eine neue Grafikkarten-Serie
auf den Markt kommt, stellt man sich die Frage, ob man sich eine normal
getaktete oder eine übertaktete Karte zulegen soll. Dies betrifft
speziell nVidia Karten, denn immer mehr Hersteller wie BFG, XFX oder
EVGA bieten spezielle Modelle an, die von Haus aus übertaktet sind. Wir
werden der Sache mal auf den Grund gehen, denn immerhin kosten die
Karten deutlich mehr. Zuerst sollte man die Vorteile einer übertakteten
Grafikkarte auflisten:
Wenn man sich das so ansieht, sind die
Vorteile nicht sehr umfangreich. Die Karte ist schneller als
vergleichbare Modelle. Nehmen wir das Beispiel 8800 GTS. Von EVGA werden
mittlerweile 3 Modelle angeboten, auch bei BFG. Das dritte Modell ist
meistens mit einer anderen Kühlung ausgestattet. Dies ist nach langer
Zeit wieder erlaubt. Ab der 7800 Serie hat nVidia nicht erlaubt, dass
man übertaktete Karten anbietet. Auch die Kühler sollten so gelassen
werden, wie sie von Werk aus waren. Natürlich war die Anfrage der Kunden
so nervig, dass man das wieder erlaubt hat.

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Chiptakt: |
Speichertakt: |
Shaderclock: |
Preis: |
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BFG 8800 GTS |
500 MHz |
1600 MHz |
1200 MHz |
373,- Euro |
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BFG 8800 GTS OC |
550 MHz (+10%) |
1600 MHz (+0%) |
1300 MHz |
429,- Euro |
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BFG 8800 GTS selber übertaktet |
600 MHz (+20%) |
1800 MHz (+12,5%) |
1400 MHz (+16,7%) |
373,- Euro |
Als erstes Beispiel haben wir hier eine
8800 GTS von BFG. Die normale Karte ist mit 500/1600 MHz getaktet, bei
einem Shader Takt von 1200 MHz. Die Overclocked Version kostet rund 50,-
Euro mehr. Diese Preisangabe ist aber laut Hersteller. Die Händler
werden bestimmt mehr verlangen. Die 8800 GTS OC ist mit 550 MHz
getaktet, der Speichertakt ist gleich geblieben. Der Shader Takt ist mit
1300 MHz angegeben, der erhöht sich aber automatisch, wenn man den
Chiptakt erhöht. Als dritte Karte haben wir unsere BFG 8800 GTS
aufgelistet, die wir selber übertaktet haben und deutlich über den 8800
GTS OC Takt gekommen sind, das ohne Aufpreis.
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Chiptakt: |
Speichertakt: |
Shaderclock: |
Preis:
(Alternate 5.2.2007) |
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EVGA 8800 GTS |
500 MHz |
1600 MHz |
1200 MHz |
354,- Euro |
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EVGA 8800 GTS SuperClocked |
580 MHz (+16%) |
1700 MHz (+6,25%) |
1400 MHz |
429,- Euro |
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EVGA 8800 GTS KO ACS³ |
580 MHz (+16%) |
1700 MHz (+6,25%) |
1400 MHz |
449,- Euro |
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EVGA 8800 GTS selber
übertaktet |
600 MHz (+20%) |
1800 MHz (+12,5%) |
1400 MHz (+16,7%) |
354,- Euro |
Als zweite Karte haben wir hier die
Modelle von EVGA, die gleich 3 verschiedene Modelle anbieten. Die
normale 8800 GTS ist wie die anderen auch mit 500/1600 MHz getaktet. Die
beiden OC Modelle 8800 GTS Superclocked und KO ACS³ sind mit je 580/1700
MHz und einem Shader Takt von 1400 MHz getaktet. Viele Händler wie
Ditech oder Alternate schreiben Shaderclock 1200 MHz, ist natürlich
falsch. Richtig wäre 1400 MHz. Ansonst hat die 8800 GTS ACS³ hat
denselben Takt wie die Superclocked, nur einen anderen Kühler.
Die Modelle von EVGA sind ein wenig höher
getaktet als die von BFG, erreichen trotzdem nicht den Takt, den wir
dauerhaft mit einer normalen 8800 GTS betreiben. Vom Preis her scheint
die EVGA derzeit attraktiver zu ein, ist aber nur eine Strategiefrage,
die sich morgen schon ändern kann.
BFG und EVGA bieten bei den 8800 GTS OC
Karten eine Garantie von 5 Jahren. Das ist für eine übertaktete
Grafikkarte sehr großzügig, denkt man zumindest im Vorhinein. Da die
Karte schon übertaktet ist, wird sie kaum ein User noch mehr übertakten,
da sonst die Garantie futsch ist, theoretisch. Die Karten sind unserer
Meinung nach sowieso zu wenig übertaktet, da ist die gewährleistete
Garantie sowieso eine sichere Sache. Bei der geringen Erhöhung kann
nichts passieren, was umso mehr beweist, dass das übertakten alleine
anscheinend keine Karte schrotten kann.
Nur durch diese Erhöhung kann man keine
Karte zerstören, auf die Dauer eventuell, aber in der Regel nicht. Wenn
etwas kaputt ging, dann nur, wenn der Kühler entfernt, falsch wieder
aufgesetzt oder die Karte durch Löt-Mods verändert wurde. Nur durchs
dosierte übertakten nicht.
Natürlich wird das eine Streitfrage
bleiben und kaum nachzuweisen sein, ob eine Karte durch euren
Overclocking Betrieb kaputt gegangen ist, solange man keinen optischen
Eingriff sehen kann. Leider gibt es da noch einen Zwischendarsteller,
den Händler, wo ihr die Karte gekauft habt. Zu 99% ist der Kunde schuld,
auch wenn keine sichtbare Schäden oder Veränderungen vorhanden sind. Je
nach dem, wielange ihr die Karte schon habt, wird die Karte umgetauscht
oder eingeschickt. Fakt ist, dass das eine unangenehme Prozedur ist, die
man sich ersparen möchte und kann, wenn man eine schon übertaktete Karte
kauft.
Geforce 8800 Marken gibt es genug. Beliebt
sind natürlich die Marken, die auch übertaktete Modelle anbieten. Doch
alle haben sich doch eines gemeinsam, mindestens dieselben Reserven, die
man als Superclocked oder KO Version kaufen kann. Bleibt dann nur die
Frage, warum eine übertaktete Karte kaufen, wenn man es selber machen
kann? Viele künftige Kunden argumentieren es mit der Garantie, oder dem
Takt, den man sonst nicht erreichen kann. Das ist leider falsch, denn
der Takt ist so gering angehoben, meist nur 10-15%, dass man das selber
mit jeder Karte schafft. Da wir bisher fast jedes Geforce Modell bei uns
im Test hatten, können wir dies nur bestätigen.
Sehen wir uns einmal an, wie sich eine
übertaktete 8800 GTS auf die Temperatur, Leistungsaufnahme und
Performance auswirkt.


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