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Was bringt es an
Performance, wenn man eine 8800 GTS 320 übertaktet?
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Hersteller: |
EVGA |
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Rubrik: |
Grafikkarten
übertakten |
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Testzeit: |
2 Tage |
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Getestet am: |
Juli 2007 |
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Preis: |
€ 269,- |
Schon vor dem Kauf unserer letzten Geforce
8 haben wir uns Gedanken gemacht, welches Modell es denn werden sollte.
Natürlich kann man gleich das schnellste Modell kaufen, doch das kann
sich nicht jeder leisten. Außerdem sind DirectX10 Grafikkarten momentan
relativ sinnlos, da erstens die Spiele dafür fehlen und zweitens nicht
jeder auf Windows Vista umsteigen will. Unser Grundgedanke beim Kauf
war, erstmal eine Karte aus dem Mittelbereich kaufen, und bei Bedarf
eventuell eine 2. dazu stecken, für SLI oder die Karte einfach
übertakten. Da sind wir auch schon beim Stichwort: Übertakten.

Wenn man den Markt so beobachtet, ist es
heute mittlerweile normal, das Hersteller genug Reserven lassen, was
Grafikchip- und Speichertakt betreffen. Vor dem Kauf erkundigen sich
auch viele Kunden vorher, wie weit man denn ein bestimmtes Modell
übertakten kann, und und... Im Endeffekt bleibt es eine Handvoll Leute,
die tatsächlich ihre Grafikkarte dauerhaft übertakten, weil sie gerne
mehr Performance hätten. Dies haben wir Heute auch vor und wollen sehen,
was es uns bringt, eine 8800 GTS 320 zu übertakten und was es vor allem
bei Games bringt.
Schon in unserem Testbericht der EVGA 8800
GTS 320 konnten wir erhebliche Reserven am Takt bis 620/1890 MHz
sehen. Natürlich kann man nicht dauerhaft auf den maximalen Takt
stellen. Aber so 2/3 davon wären auf jeden Fall möglich, wenn die
Kühlung gut ist. Bei einigen Games haben wir gemerkt, dass die 8800 GTS
320 nicht mehr mithalten kann. Deswegen haben wir uns entschlossen den
Kühler zu wechseln und die Karte dauerhaft zu übertakten. Als Kühler kam
ein Thermalright HR-03 Plus zum Einsatz, der die Temperatur im Vergleich
zum originalen Kühler deutlich senken, und unter Vollast niedrig halten
kann.
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Intel Core 2 Duo 6600 System:
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Intel Core 2 Duo E6850
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EVGA 680i SLI P23
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Kingston DDR2-9200 2 GB @ 1066 MHz
5-5-5-15
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EVGA 8800 GTS 320
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2xWD 74 GB Raptor Raid 0
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Thermaltake Thai-Chi
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2 Stück 120 mm Gehäuselüfter 7V
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Mushkin XP650-AP Netzteil
Testprogramme:
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3DMark 2005, 2006
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X3 Reunion Benchmark
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Quake 4
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Call of Duty 2
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Oblivion
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Prey
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F.E.A.R.
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Bei den Messungen haben wir zuerst die 3
Benchmarks verwendet, 3DMark 2005, 2006 und X3 Reunion, um einmal einen
Unterschied sichtbar zu machen. Danach haben wir uns die Games einzeln
vorgenommen und mit 1280x1024 und 1680x1050 gemessen. Bei den Games war
noch zusätzlich 4xAA und 16xAF aktiviert. Vom Takt her haben wir uns auf
600/1800 MHz geeinigt, da dies von der Stabilität und den Temperaturen
her realistisch war.
Temperatur:
Von der Temperatur her gibt es einen
verbreiteten Irrglauben. Es heißt, wenn die Karte übertaktet wird, ist
sie automatisch wärmer. Das ist nicht ganz richtig, da es schon auch auf
den Takt ankommt. Die Temperatur steigt schneller, je näher ihr an die
Grenzen des Chips kommt. Solange ihr euch im 2. Drittel des Maximums
bewegt, ist der Temperaturanstieg nicht so schlimm. Natürlich gilt
dieses Beispiel nur für die heute getestete 8800 GTS mit einer anderen
Kühlung. Wir hatten sowohl beim Standard Takt, als auch im übertakteten
Zustand immer dieselben Volt von 1,3 V eingestellt.

Gemessen haben wir die Temperatur der GPU
und der Speicher. Die Speicher wurden direkt an den Speicherrippen
mittels eines eigenen Temperaturfühlers gemessen. Zuerst haben wir die
Temperaturen während des OC Vorgangs gemessen, kein Unterschied. Um
sicher zu gehen, wurde dann ein Benchmark gemacht, um hier noch einmal
die Temperaturen zu vergleichen. Auch hier nur minimale Unterschiede,
die normal sind.
Gut, da wir uns um die Temperatur keine
Sorge machen müssen, lassen wir die Karte nun so eingestellt und zeigen
euch ein paar Benchmarks und Games, um den Sinn dieses Projektes in
Zahlen dokumentieren zu können.


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