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G.Skill Phoenix Pro 120 GB SSD

Hersteller: G.Skill
Rubrik: SSD
Testzeit: 4 Tage
Getestet am: 11. Oktober 2010
Preis: 204,- Euro
    

Vorwort:

Auch wenn die Preise für SSD Festplatten derzeit noch sehr hoch sind, handelt es sich bei so einem Upgrade um den größten Leistungsschub, den man seinem PC derzeit verschaffen kann. Erst nach den zahlreichen Tests und Vergleichen mit normalen Festplatten konnten wir sehen, wo letztendlich die Bremse in unserem System lag. Deswegen wundert es uns nicht, dass die Leute ihr Urlaubs- oder Weihnachtsgeld in eine so teure, aber sehr schnelle und absolut lautlose Festplatte investieren. Aus diesem Grund wollen wir euch ein weiteres interessantes Modell von G.Skill vorstellen, die Phoenix Pro mit 120 GB.

Die SSD Festplatten werden nur langsam von den Kunden akzeptiert, wobei der Preis natürlich nicht mehr so eine große Rolle spielen sollte. Wenn man im Vorhinein sein System auf 2 Festplatten aufteilt und nur die wichtigsten Programme und das Betriebssystem auf der SSD speichert, dann reicht eine 100 GB Platte völlig aus. Die G.Skill Phoenix Pro gibt es schon ab 40 GB, was für so einen Einsatz eventuell reichen würde. Wer schon einmal das Vergnügen mit einer SSD Festplatte hatte, der wird bestimmt nicht zweimal überlegen. Wir haben uns für eine 120 GB Version entschieden, da wir gerne unsere C: Platte etwas mehr anräumen und nicht immer wegen Platzmangel aufräumen wollen.

Die früheren Performance-Probleme mit beschriebenen Speicherchips sind dank TRIM Befehl auch als Vergangenheit zu bezeichnen, wenn auch diese Aussage noch nicht ganz richtig ist. Dieser Befehl ist nur möglich, wenn die Platte nicht komplett beschrieben ist. Deswegen sollte man schon vorher seine gewünschte Kapazität gut bedenken. Der automatische Trimmbefehl funktioniert außerdem nur mit Windows 7, wobei die meisten Neukunden von SSD Festplatten gerade mit dem neuen Betriebssystem umsteigen werden und somit schon einmal im Vorteil sind. Manche Hersteller wie Intel bieten aber auch zusätzliche Tools, um den TRIM Befehl auch mit anderen Betriebssystemen außer Windows 7 nutzen zu können. Solch ein Tool gibt es bei G.Skill leider nicht. Oft ist auch ein Firmware Update von Nöten, damit die SSD Platte diesen Befehl überhaupt kann.

Die G.Skill Phoenix Pro mit 120 GB wird derzeit um die 200,- Euro gehandelt, was einen GB Preis von knapp 1,71 Euro/GB ergibt. Wenn man bedenkt, was ein guter Raid 0 Verbund kostet, dann ist die investierte Summe für diese SSD Platte nicht so schlimm. Die Phoenix Pro SSDs basieren auf dem SandForce 1200 Controller. Diese haben keinen DRAM Cache und somit fallen die ausbremsenden Blockfragmentierungen weg, mit denen sich andere Controller wie Indilinx Barefoot und Intel herum plagen.

Features:

  • Lesen: 285 MB/s

  • Schreiben: 275 MB/s

  • Cache: Intern

  • Anschluss: SATA II

  • NAND-Typ: MLC NAND-Flash

  • Controller: Sandforce 1200

  • Garantie 3 Jahre

  • MTBF: 2,000,000 Stunden

  • Random 4k READ: bis zu 50,000 IOPS

  • Zugriffszeit: 2 ms

Die aktuelle SSD Generation verwendet noch immer MLC NAND-Flash, jedoch in 34nm Fertigung. Somit konnten die Kosten gesenkt und die Performance gesteigert werden. Ein Flash Chip kann nun doppelt so viele Daten speichern, wie normale MLC Chips. Die Zugriffszeit beträgt 2 ms. Als Lebensdauer werden 2 Millionen Stunden angegeben. Auch bei der Garantie darf man sich bei G.Skill über 3 Jahre freuen.

Sehen wir uns die Platte etwas genauer an.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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