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EVGA nForce 680i SLI (122-CK-NF68)

Hersteller: EVGA  
Rubrik: LGA 775 Board
Testzeit: in Verwendung
Getestet am: Dezember 2006
Preis: Laut Geizhals 8. Jänner 2007    255,- Euro            229,- Euro
    

EVGA 680i SLI übertakten:

Das ist natürlich die Spezialität des EVGA 680i SLI Boards. Dafür hat man besonders gute und Widerstandsfähige Teile verbaut, um mehr Einstellungen und größere Freiräume nach oben bieten zu können. Auch wenn für uns die Einstellungen sehr einfach und überschaubar sind, sollten nur erfahrene Benutzer damit hantieren. Das Board bietet sehr viele Einstellungen und reagiert sehr unterschiedlich auf Volt Erhöhungen. Overclocking Versuche von unserem P5WDH konnten wir nur vereinzelt auf dieses Board übernehmen. nVidia bietet sogar eine kleine Anleitung und Erklärung zum runterladen in pdf. Dort sind viele Sachen erklärt und Einstellungen beschrieben.

Das mitgelieferte Tool nTune kann man vergessen. Damit kann man zwar die Einstellungen auf der Windows Oberfläche vornehmen, doch um das zu übernehmen, muss man sowieso neu starten, also eher sinnlos das Tool.

Intel Core 2 Duo 6600 System:

  • Intel Core 2 Duo E6600

  • EVGA 680i SLI Bios P23

  • Kingston KHX9600D2K2/1G

  • PoV 7950 GX2

  • 2xWD 74 GB Raptor Raid 0

  • Thermaltake Thai-Chi

  • 2 Stück 120 mm Gehäuselüfter 7V

  • Antec EarthWatts 500

Software:

  • Windows XP Prof. SP2

  • Intel Inf Update 8.0.1.1002

Höchster Speichertakt:

Der Vorteil dieses Boards ist, dass es für einen Speichertakt jenseits der 1066 MHz ausgelegt ist. 1200 MHz werden sogar von Hersteller garantiert und damit geworben. Natürlich haben wir das mit den passenden RAM ausprobiert und doch recht erstaunliche Werte erreicht.

Bei unserem Kingston Speicher Review ist uns aufgefallen, dass jedes Board seine Grenzen hat, manche früher und mache etwas später. Beim EVGA 680i SLI Board sind eher andere Faktoren die Bremse gewesen, aber nicht die RAM. Die schafften wir stabil auf 1260 MHz 5-5-5-15-21 und rund 1300 MHz, aber nicht 100% Memtest stabil. Das ist ein recht beachtlicher Wert. 

So etwas wirkt sich natürlich auch auf die Performance aus. Hättet ihr gedacht, dass DDR-2 Speicher einmal so schnell sein werden? Wir nicht! Mehr zu den Ram und dem dazu notwendigen Versuch könnt ihr im Kingston KHX9600D2K2/1G Bericht lesen.

 

Höchster Takt:

Beim übertakten der CPU gibt es mehrere Möglichkeiten, wie mit unserem E6600. Dieser ist mit 266x9 getaktet. Wenn das Board einen höheren FSB von 450 schafft, kann man den Multiplikator verstellen und so auf den Takt kommen. Beispiel: 480x8, wären dann 3840 MHz. Leider spielte da unsere CPU nicht mit und akzeptierte keine Teiler unter x9. Mit x9 konnten wir einen FSB von 420 verwenden, was auch einen Takt von 3780 MHz brachte.

Grundlegende Einstellungen:

  • PCI Express Frequency: 100 MHz

  • Fan speed Control: disabled oder ignore

  • Configure DRAM Timings bei SPD: Manuell

  • Enhanced Intel SpeedStep Technologie: disabled

  • Enhanced C1 Control: disabled

Mögliche Einstellungen Bios P23:

  • FSB bis 625 MHz in 1 MHz Schritten

  • DDR Takt bis 1400 MHz

  • PCIe Takt bis 200 MHz

  • Multiplikator mindestens x6, bei E6600 bis max. x9

  • VCore bis 1,8 Volt

  • VDimm bis 2,5 Volt

  • MCP Chipset bis 1,75 Volt

  • SPP Chipset bis 1,55 Volt

  • CPU FSB bis 1,5 Volt

  • HT SPP <-> MCP 1,55 Volt

Ein großer Vorteil dieses Boards sind die möglichen hohen Volt Einstellungen. VCore bis 1,8 Volt oder MCP bis 1,75 Volt. Leider muss man dazu sagen, dass das Board aber weniger abkriegt, denn bei eingestellten 1,3 Volt waren es tatsächlich nur 1,28 Volt. Das bedeutet, die möglichen 1,8 Volt waren tatsächlich nur 1,75. Trotzdem kann sich der erreichte Wert sehen lassen, 3848 MHz, ein Plus von 1448 MHz.

Gut, dann kommen wir zu den abschließenden Worten.

 

 

 

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