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EVGA P55 FTW

Hersteller: EVGA
Rubrik: Mainboards
Testzeit: 7 Tage
Getestet am: 22. April 2010
Preis: 189,- Euro
    

Vorwort:

Eigentlich waren wir mit unserem bisherigen P55 Board sehr zufrieden, wenn da nicht die ständigen Overclocking Pannen wären, die oft gewisse Teile ins Jenseits befördern. So mussten wir uns auch von unserem letzten Board verabschieden. Somit musste schnell ein neues Modell her, wobei nicht viele Hersteller in Frage kamen. In die engere Wahl kam auch der Hersteller EVGA, der vor allem mit seinen besonders OC tauglichen Versionen bekannt ist. So haben wir uns nach längerem Überlegen für das günstige und doch sehr interessante EVGA P55 FTW entschieden.

Ursprünglich sollte die neue P55 Generation etwas für die schlanke Geldbörse sein. Günstigere Prozessoren, ein günstigerer Chipsatz mit neuen Features und den daraus resultierenden billigeren Boards. Trotzdem konnte man in der Vergangenheit immer beobachten, dass extreme Board Versionen trotzdem ihren Preis haben. Dazu zählen wohl die FTW Modelle von EVGA, die aber dafür besonders gut ausgestattet sind. Normale P55 Boards mit einfachem Layout und üblicher Ausstattung wird man schon unter 150,- Euro bekommen.

Irrtümlich wurde die Sockel 1156 Generation als Zusatz zu den aktuellen LGA 1366 Modellen gesehen. Doch richtigerweise muss man diesen als Nachfolger der Generation 775 sehen. Deswegen auch der Wechsel auf einen "größeren" Sockel mit 1156 Kontaktflächen, die Verwendung von Dual Channel DDR. Diesen Wechsel hat man auch gleich genutzt, um die Prozessorunterseite vom LGA1366 zu übernehmen und die Prozessorhalterung angepasst. Neben den diversen kleinen Veränderungen braucht man leider auch einen neuen Kühler, was man dem neuen Lochabstand zu verdanken hat. Diese minimale Änderung wäre unserer Meinung nach nicht zwingend notwendig gewesen, denn da handelt es sich um wenige Millimeter im Vergleich zum 1366.

 

Features:

  • Intel P55 Chipsatz

  • Speicherslots: 4x DDR3 Slot bis zu 16 GB mit 2600MHz+

  • Erweiterungsslots: 1x PCIe 2.0 x16, 1x PCIe 2.0 x16 (elektrisch nur x8), 1x PCIe 2.0 x16 (elektrisch nur x4, nur 2.5GT/s), 1x PCIe x1 (nur 2.5GT/s), 2x PCI

  • Besonderheiten: Diagnostic LED

  • Onboard Reset mit HDD Aktivität LED, Power Button und Clear CMOS

  • ATI CrossFire (nur x8/x8)

  • nVIDIA SLI (nur x8/x8)

  • 8 Channel High Definition

  • 2 x 10/100/1000 LAN

  • Zuverlässige Japanische Kondensatoren

  • Passive Chipsatzkühlung

 

EVGA Support:

Sehr gut entwickelt hat sich der EVGA Support. Anfangs wurde dieser kritisiert, da man seine Hardware vorher registrieren musste, um überhaupt Zugriff auf die Seite und die nötigen Treiber oder Tools zu haben. Mittlerweile gefällt uns diese Art sehr gut und wir haben bisher immer alles schnell gefunden, was wir für die gewünschte Hardware gesucht haben. Zwar war die Bios Version auf der Platine vom 9.2009, doch nach der Registrierung konnte sofort auf die neueste Version aktualisiert werden.

Quick Bios Update:

Sehr gut gefällt uns die Art des Bios Updates. Man ladet sich die gewünschte Datei runter und kann diese gleich auf der Windows Oberfläche ausführen. Keine CD, keine Boot Dateien oder USB Sticks. Einfacher geht es kaum. Vorher sollte man auf die Grundeinstellung zurück setzen, um ein erfolgreiches Update machen zu können.

Solide Japanische Kondensatoren:

EVGA X58 und P55 Motherboards sind mit soliden zuverlässigen Kondensatoren ausgestattet, die von führenden japanischen Herstellern stammen. Mit einer durchschnittlichen Lebensdauer von 50000 Stunden bieten diese Kondensatoren die nötige Stabilität, Zuverlässigkeit und Langlebigkeit die aktuelle High-End-Prozessoren benötigen. Laut EVGA können Prozessoren bis zu einer Leistung von 600 Watt verwendet werden. Somit sind Overclocking Reserven ebenfalls gewährleistet.

Dual-Channel DDR3 2600+(O.C.)/1333/1066:

Die Speicherfrage ist vor dem Kauf genauso wichtig, wie das Board selber. Denn will man wirklich so ein Board ausreizen, sollte man auch die passenden Speicher verwenden. Diese dürfen aber keine höhere Spannung als 1.65 Volt benötigen. Darauf wird man auf dem Board noch einmal mit einem Sticker hingewiesen. Auf dem P55 FTW werden 16 GB Speicher mit bis zu 2600+ MHz unterstützt, offiziell. Natürlich kann man diesen Takt nur im übertakteten Zustand des Systems erreichen. Mit Standard BCLK von 133 MHz sind 1600 MHz möglich.

Die Liste der Features ist lang. Wir werden Weitere im Laufe des Artikels zeigen. Kommen wir nun zum Board selber.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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