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EKL Alpenföhn Ram(m)bock

Hersteller: EKL
Rubrik: Speicher Kühlung
Testzeit: 2 Tage
Getestet am: Oktober 2008
Preis: 30,- Euro für 2 Stück
    

Vorwort:

Vor über 3 Jahren hatten wir unseren ersten Kühler der Firma EKL in Test, einen Sockel A CPU Kühler. Seit diesem Bericht ist eine lange Zeit vergangen und oft ist es Jahre später interessant zu sehen, was aus dem damaligen Hersteller geworden ist. Vor Kurzem hat man die Alpenföhn Kühlerserie ins Leben gerufen, die mittlerweile eine große Auswahl an Kühllösungen bietet. Von eigenen Lüfter bis zum Chipsatzkühler wird alles zum Thema Kühlung angeboten. Dies war unserer Meinung nach auch notwendig, denn die EKL Produkte wirkten ein wenig langweilig, wenn auch die Leistung recht gut war. Etwas frischer Wind in einer Firma hat nie geschadet. Da freut es uns umso mehr, dass gleich so ein kreativer Name gewählt wurde. Von dieser Serie wollen wir euch heute die neuen Speicherkühler Ram(m)bock vorstellen.

Jedes Paket "Ram(m)bBock" besteht nur aus einem Kühler, also für 1 Speicherriegel gedacht. Da die meisten Systeme aber über 2 Stück RAM verfügen, muss man 2 Stück kaufen. Ein Kit aus 2 Stück wäre da eine bessere Lösung gewesen, denn nur selten wird nur ein Kühler gekauft. Der "Ram(m)bBock" lässt sich spielend einfach mit Hilfe der mitgelieferten Wärmeleitfolie auf einseitig- und zweiseitig bestückten DDR, DDR2 und DDR3 RAM-Riegeln montieren. Dank der zwei beweglichen Heatpipes lassen sich Problemlos zwei Stück am Board einsetzen.

Als Material wurde Aluminium für die Platten und Kupfer für die Heatpipes und Lamellen gewählt. Dank der 2 Heatpipes kann die Abwärme an die Lamellen weiter geleitet werden. Diese werden von den umliegenden Lüftern im System mitgekühlt. Somit hat man einen klaren Vorteil gegenüber einfachen Heatsinks. Durch die verwendeten Kupfer Pipes sowie Fins, kann die Hitzebeständigkeit um ca. 40% gesteigert werden.

Technische Details:

- Maße: 159 x 20.4 x 98.2mm (LxBxH)
- Gewicht: ca. 135g
- Material: Aluminium Heatsink + Kupfer Lamellen + 2 Heatpipes

 

  



Lieferumfang:

- Alpenföhn Ram(m)bock Ramkühler
- 4 Silicon Gel Pads (Wärmeleitpads)
- 2 Softpacks Gold-TIM 0.5g
- Montageanleitung

 

Montage:

In der Regel kommt es nicht so oft vor, dass Speicherhersteller ihre Kits ohne Kühlung ausliefern. Die überzüchteten Modelle mit 1600 oder 2000 MHz benötigen eine zusätzliche Kühlung. Es gibt aber Anbieter wie Qimonda oder Nanya, die extrem schnelle Speicher ohne Kühlung anbieten. Hier ist eine extra Kühlung nicht immer notwendig, da sie für ihre Kits immer die dafür passenden Steine verwenden. Diese werden nicht nach oben getaktet sondern mit dem benötigten Takt produziert. So ist es möglich, dass 1600 MHz DDR-3 trotzdem mit 1.5 Volt laufen. Sobald es aber ums übertakten geht, ist eine zusätzliche Kühlung nötig. Dafür verwenden wir jetzt die beiden Ram(m)bock Kühler. Zum Einsatz kommt unser Beta Kit NANYA Elixir PC3-12800.

  

Hier ist das erwähnte Kit NANYA Elixir PC3-12800, die wir schon im Beta Stadium testen durften und die über keine Kühlung verfügten. Die Aufkleber haben wir vorsichtig entfernt. Wir wollen ja schließlich, dass die Kühler auf den RAM aufliegen und nicht auf Papier.

  

Der Kühler muss komplett auseinander genommen werden. Löst einfach die 6 Schrauben auf beiden Seiten. In die Rillen, wo die Heatpipes waren, muss vorher Wärmeleitpaste rein, nicht zwingend, aber dann ist die Leitung zu den Platten besser. Danach die Wärmeleitfolien aufkleben und die Heatpipes in die Rillen rein.

  

Danach legt ihr den Speicherriegel auf die Wärmeleitfolie und legt die 2. Platte drauf, wie ein Sandwich. Danach alles festschrauben. Achtet darauf, dass der Speicherriegel sich nicht verschieben lässt, dann ist es fest genug angezogen. Schaut vorher auf die Kerbe in den Ram, wie ihr sie später ins Board stecken müsst. Nicht dass etwas im Weg ist, die Lamellen der Ram(m)bock Kühler sind relativ hoch und die Heatpipes ragen weit aus dem Kühler raus.

  

Der obere Lamellenteil lässt sich locker einstellen. Dafür muss man nur die oberen Schrauben am Kühler lockern, das reicht um sie zu verdrehen. Dies wird auf jeden Fall notwendig sein, wenn ihr zwei Stück nebeneinander verwendet.

Kommen wir nun zu den Messungen.

 

 

 

 

 

 

 

 

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