|
Hersteller: |
ECS Elitegroup |
|
|
Rubrik: |
Mainboard
1156 |
|
Testzeit: |
6 Tage |
|
Getestet am: |
04. April 2010 |
|
Preis: |
134,- Euro
(ohne Mwst) |
Mit der Einführung der
neuen Sockel 1156 Prozessoren in 32nm Fertigung steht man wieder vor der Frage, welches
Board es wohl werden sollte. Schon bei der Release der neuen Core i3 und
Core i5 Prozessoren waren gleich mehrere interessante Modelle
verschiedener Hersteller verfügbar. Nebenbei muss man sich auch noch für
den richtigen Chipsatz entscheiden, da es speziell für die Prozessoren
mit integrierter Grafik zwei verschiedene gibt. Das H55 und das H57 mit
Raid Support. Diesmal zeigen wir euch ein etwas günstigeres Board aus
dem Hause ECS Elitegroup,
das H57H-MUS. Dieses genannte Modell ist für die
schlanke Geldbörse und soll den Einstieg auf den Sockel 1156
erleichtern.
Eigentlich sollte die neue H55 und H57 Generation eine billigere Alternative zu
den P55 Boards sein. Günstigere Prozessoren mit integrierter Grafik, ein günstigerer Chipsatz mit neuen
Features und den daraus resultierenden billigeren Boards soll die Kunden
zu einem Wechsel überzeugen. Trotzdem
konnte man in der Vergangenheit immer beobachten, dass extreme Board
Versionen trotzdem ihren Preis haben, egal welchen Chipsatz sie haben. Dazu zählt zum Beispiel das
ASUS P7H57D-V Evo, welches mit 170,- Euro zwar günstiger ist als
vergleichbare P55 oder X58 Boards, den Umstieg jedoch nicht wirklich
leichter machen. Das ECS H57H-MUS
kostet fast die Hälfte, was dann schon mehr als Preiswert zu bezeichnen ist. Ein
sehr
interessanter Kontrast, den wir auch im Artikel etwas aufzeigen werden.
Was wird eigentlich
ein Board mit mit H55 oder H57 Chipsatz benötigt? Vor
einigen Wochen sind die neuen "Lynnfield" Prozessoren
mit integrierter Grafik erschienen. Das soll den Umstieg
auf eine günstigere Office PC Lösung erleichtern. Wer
nur die Prozessoren verwenden wollte, wie zum Beispiel
den Core i5 661, der sich ja auch hervorragend
übertakten lässt, der konnte trotzdem weiter mit seinem
P55 Board arbeiten. Diese bieten generell auch bessere
Overclocking Eigenschaften. Leider kann man dort die
Grafikeinheit des Prozessors nicht nutzen. Diese wird
einfach nicht aktiviert.
Anders sieht es aus, wenn man die
integrierte Grafik, gerne auch IGP genannt, nutzen
möchte. Hierfür braucht man zwingend ein neues Board mit
Intel's H55 oder H57 Chipsatz,
alleine schon wegen dem AGP oder HDMI
Anschluss, der ohne Grafikkarte ja wegfällt. Und
spätestens hier kommt der ursprüngliche Zweck des
Prozessors zum Vorschein. Jeder kennt günstige Systeme
mit Grafik onboard, meistens von Office und Internet
Anwendern gerne gekauft. Genau für diese Kunden ist der
Chip eine optimale Grundlage für ein neues und günstiges
Komplettsystem, denn die relativ hohen 170,- Euro
Anschaffungskosten für den Core i5 661 entpuppen sich
schnell als relativ günstig, denn Grafik ist hier mit an
Bord.
Irrtümlich wurde die Sockel 1156 Generation als Zusatz zu den aktuellen
LGA 1366 Modellen gesehen. Doch richtigerweise muss man diesen als
Nachfolger der Generation 775 sehen. Deswegen auch der Wechsel auf einen
"größeren" Sockel mit 1156 Kontaktflächen, die Verwendung von Dual
Channel DDR. Diesen Wechsel hat man auch gleich genutzt, um die
Prozessorunterseite vom LGA1366 zu übernehmen und die Prozessorhalterung
angepasst. Neben den diversen kleinen Veränderungen braucht man leider
auch einen neuen Kühler, was man dem neuen Lochabstand zu verdanken hat.
Diese minimale Änderung wäre unserer Meinung nach nicht zwingend
notwendig gewesen, denn da handelt es sich um wenige Millimeter im
Vergleich zum 1366.
Features:
-
Geeignet für Intel
Core i5 32nm Prozessoren Sockel 1156
-
Windows 7 zertifiziert
-
Intel H57 Chipsatz
-
Dual-Channel, DDR3
1333 Support
-
8 Channel High
Definition Audio
-
MemOK! and MemPerfect
-
eJIFFY Bootsoftware
-
eBLU - BIOS Live Update Utility
-
M.I.B II Bios
Overclocking
-
Post Codes Display LED
-
SATA 6Gb/s
-
USB 3.0
-
Onboard Reset und Start
-
...uvm
Was wir beim ECS
Elitegroup P55H-A bemängelt haben, wurde hier deutlich besser umgesetzt.
Es wurden nicht nur die Chipsatz möglichen Features, sondern auch eigene
Extra verwendet. So hat man beim H57H auch nette Spielereien und
Software Tools mit eingeplant wie einen eigenen Software Overclocker,
Software Bios Update. Aber auch on Board kann man ein paar Kleinigkeiten
finden, wie die Onboard Reset und Start Tasten oder eine Post
Codes Display LED. Die kompletten Features findet ihr auf der
Herstellerseite.
Kommen wir zum Chipsatz.


|