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Crucial RealSSD C300 256GB

Hersteller: Crucial
Rubrik: Festplatte SSD
Testzeit: 4 Tage
Getestet am: 16. August 2010
Preis: 559,- Euro
    

Vorwort:

Auch wenn die derzeitigen Preise für SSD Festplatten sehr hoch sind, handelt es sich bei so einem Upgrade um den größten Leistungsschub, den man seinem PC derzeit verschaffen kann. Erst nach den zahlreichen Tests und Vergleichen mit normalen Festplatten konnten wir sehen, wo letztendlich die Bremse in unserem System lag. Deswegen wundert es uns nicht, dass die Leute ihr Urlaubsgeld in eine so teure, aber sehr schnelle und absolut lautlose Festplatte investieren. Aus diesem Grund wollen wir euch ein weiteres Spitzenmodell in der Kategorie SSD Festplatte vorstellen, die Crucial RealSSD C300 256GB.

Die SSD Festplatten werden nur langsam von den Kunden akzeptiert, wobei der Preis natürlich nicht mehr so eine große Rolle spielen sollte. Wenn man im Vorhinein sein System auf 2 Festplatten aufteilt und nur die wichtigsten Programme und das Betriebssystem auf der SSD speichert, dann reicht eine 100 GB Platte völlig aus. Die Crucial RealSSD C300 gibt es schon ab 64 GB, was für so einen Einsatz reichen würde. Wer schon einmal das Vergnügen mit einer SSD Festplatte hatte, der wird bestimmt nicht zweimal überlegen. Wir haben uns für eine 256 GB Version entschieden, da diese nicht wie das 64 und 128 GB Modell in der Schreibrate kastriert wurde.

Ein Highlight der RealSSD C300 Serie ist natürlich auch der SATA 6GB Support, welches die Performance noch etwas steigern, in Intel's Festplatten endlich das Fürchten lehren soll. Dafür sind natürlich Boards oder zusätzliche SATA 3 Controller notwendig, um auch die volle Leistung ausreizen zu können. Einen davon haben wir euch im letzten Monat vorgestellt, die Asus U3G6, die für diese Zwecke völlig ausreicht. Auch ein passendes Sata 3 Kabel darf nicht fehlen.

Die früheren Performance-Probleme mit beschriebenen Speicherchips sind dank TRIM Befehl auch als Vergangenheit zu bezeichnen, wenn auch diese Aussage noch nicht ganz richtig ist. Dieser Befehl ist nur möglich, wenn die Platte nicht komplett beschrieben ist. Deswegen sollte man schon vorher seine gewünschte Kapazität gut bedenken. Der automatische Trimmbefehl funktioniert außerdem nur mit Windows 7, wobei die meisten Neukunden von SSD Festplatten gerade mit dem neuen Betriebssystem umsteigen werden und somit schon einmal im Vorteil sind. Manche Hersteller wie Intel bieten aber auch zusätzliche Tools, um den TRIM Befehl auch mit anderen Betriebssystemen außer Windows 7 nutzen zu können. Solch ein Tool gibt es bei Crucial leider nicht. Oft ist auch ein Firmware Update von Nöten, damit die SSD Platte diesen Befehl überhaupt kann.

Features:

  • Lesen: 355 MB/s

  • Schreiben: 215 MB/s

  • Cache: 128MB

  • Anschluss: SATA III (Sata II kompatibel)

  • NAND-Typ: MLC

  • Controller: Marvell

  • Garantie 3 Jahre

  • Verbrauch: 4.3W

  • MTBF: 1,200,000 Stunden

  • Random 4k READ: bis zu 60,000 IOPS

  • Random 4k WRITE: bis zu 45,000 IOPS

Die aktuelle SSD Generation verwendet noch immer MLC NAND-Flash, jedoch in 34nm Fertigung. Somit konnten die Kosten gesenkt und die Performance gesteigert werden. Ein Flash Chip kann nun doppelt so viele Daten speichern, wie normale MLC Chips. Der Cache ist mit 128 MB deutlich höher als bei der Konkurrenz, die meistens 32 oder 64 MB verwenden.

Wie man schon an den ersten Eckdaten erkenne kann, bietet Crucial nicht nur eine hohe Lese- sondern auch eine ansprechende Schreibperformance. Deswegen entscheiden sich viele Neukunden für die teurere 256GB Variante. In der 128 GB Version wurde die Schreibrate auf 140MB/s gedrosselt, bei der 64 GB gar nur auf 75MB/s. Die Leserate ist bei allen Modellen mit 355 MB/s gleich.

Sehen wir uns die Platte etwas genauer an.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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