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Compustocx CSX
DIABLO3-2000-2GB-KIT
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Hersteller: |
Compustcx |
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Rubrik: |
DDR-3 Speicher |
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Testzeit: |
3 Tage |
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Getestet am: |
Juli 2008 |
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Preis: |
165,- |
Im Jänner diesen Jahres hatten
wir DDR-2 Speicher von CSX (Compustocx) bei uns im Test. Speziell die
Diablo 1200 MHz Module waren mehr als nur schnell. Die Kühlung, die
schönen und effektiven Heatspreader zeichneten die Speicher aus.
Nun hat man die Diablo Serie auch bei DDR-3 eingeführt und präsentiert
gleich zu Beginn das schnellste Kit, die DIABLO3-2000-2GB. Die
sind, wie der Name schon sagt, mit 2000 MHz getaktet und verfügen über
dieselbe Speicher Kühlung wie schon beim DDR-2 Kit.

Nach wie vor sind den
DIABLO-Kits nur die besten Komponenten gut genug. Bis zu 2GHz
(nF790i-Chipsatz) schnelle Chips auf einer 8-Layer-PCB mit dem gewohnt
edlen und effektiven Metall-Kühlkörper vereint, ergibt dies derzeit das
heißeste Paket des Hauses CompuStocx. Bestückt sind die Speicher wieder
mit Micron Bausteinen, was diesen hohen Takt ermöglicht.
Fixe Settings der Spannung, Timings und Geschwindigkeit in der SPD
vereinfachen die Installation der Speicher, lassen sich aber auch von
erfahrenen Overclockern flexibel variieren. Natürlich müssen die
Speicher nicht mit den vollen 2000 MHz betrieben werden. Auf der
Herstellerseite findet man die 3 Möglichkeiten, wie man die Diablo
Speicher takten kann und welche Spannung sie vertragen.
Features:
- Jedec Standard Setting:
1066MHz CL5
- Max. Speed: 2000 MHz
- Chiporganisation: 128x8
- Overclocking Setting 1: max. setting for INTEL X38: 1600MHz 7-7-7-14
1.85V (command rate: 2T)
- Overclocking Setting 2: max. setting for INTEL X48: 1866MHz 8-8-8-15
1.90V (command rate: 2T)
- Overclocking Setting 3: max. setting for NVIDIA nF790i: 2000MHz
8-8-8-28 2,0-2,1V (command rate: 2T)
- Heatsink: EXTREME METAL COOLER
- Amount of chips: 16
- Module organisation: 256mx64
- PCB-Layer: 8
- Chip manu.: MICRON
- CSX SERIE: DIABLO
Eigentlich hätte kaum
jemand noch DDR-3 Speicher eine Chance gegeben, aber die Preise sind in
den letzten Monaten deutlich gefallen und die einst so teuren Bundles
sind jetzt um mehr als ein Drittel billiger geworden. Nicht dass man sie
jetzt gratis bekommt, aber die Preise sind auf jeden Fall attraktiver
geworden. Für das aktuelle Kit verlangen einige Händler rund 165,
was für 2000 MHz Speicher nicht mehr so schlimm klingt. Im Vergleich zu
DDR-2 ist das natürlich noch immer eine irre Summe, doch es wird besser.
Bei DDR-3 sind eigentlich nur mehr die Modelle ab 1600 MHz interessant,
da alles darunter von der Performance her nicht berauschend ist. Derzeit
gehen DDR-3 bis 2000 MHz, die schon von den meisten Herstellern
angeboten werden, aber nur selten lagernd sind. Natürlich braucht man
auch das passende Board dazu, wenn man die Speicher, ohne einen Teiler
zu verwenden, betreiben will. Dies erleichtert die künftigen
Overclocking Versuche um einiges.
Für einen künftigen DDR-3 Betrieb sollte man schon eine gezielte
Vorgehensweise haben. Man sollte schon vorher überlegen, was man dem
System abverlangen will und auch kann. Dementsprechend sollten dann die
richtigen Module gewählt werden. 2000 MHz Module für ein Q6600 System
wären eher nicht sinnvoll, da kaum ein Q6600 stabil mit 500 FSB läuft.
Diese 500 FSB sind aber für einen synchronen Betrieb der Speicher bei
2000 MHz notwendig. Anders sieht es schon bei den neuen Wolfdale
Prozessoren aus. Speziell die Modelle E8400 und E8500 vertragen sehr
wohl FSB 500 und darüber.
Da kommen nur wenige Kits in Frage, wenn man auch auf die Latenzen
schaut. 2000 MHz Speicher bekommt man schon ab 190,- Euro das 2 GB
Bundle. Leider ohne Angabe über Bestückung und Reserven. Bei Compustocx
hat man die Garantie, dass Micron Steine verbaut wurden. Die Verwendung
von 2000 MHz Speicher ist nur wenigen Systemen vorbehalten, die auch
einen dementsprechend hohen FSB ermöglichen. Im 1:1 Betrieb würden die
Speicher 500 FSB ermöglichen, was ohne die Reserven zu rechnen, schon
mehr als ausreichend wäre.
Auch wenn nur 790i Ultra
Chipsätze DDR-3 2000 unterstützen, auch X38 und X48 können diese
Speicher verwenden. Ob diese dann auch kompatibel sind, ist eine andere
Frage.
Kommen wir nun zur
Inbetriebnahme.


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