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CSX Diablo Overclocking DDR-2 - 1200 MHz

Hersteller: Compustoxs
Rubrik: DDR-2 Speicher
Testzeit: 4 Tage
Getestet am: Jänner 2008
Preis: € 130,-
    

Praxistest:

Bei der Erstinbetriebnahme sollte es keine Probleme geben, Speicher rein und System booten. Solltet ihr vorher andere Speicher im Board gehabt haben, dann kann es sein, dass ihr Clear CMOS machen müsst. Meistens stimmen die vorigen Einstellungen nicht übereinstimmen und der Computer würde nicht hochfahren. Nach dem Neustart solltet ihr sofort ins Bios und die Einstellungen kontrollieren und bei Bedarf manuell ändern.

Intel Core 2 Duo E6420 System:

  • Intel Core 2 Duo E6420

  • Scythe Mugen

  • Gigabyte X38 DQ-6

  • Radeon HD3870

  • Samsung SpinPoint T166 320GB 16MB SATA II

  • Mobile Teststation

  • X-Spice Croon BF 650 Watt Netzteil

Software:

  • Windows XP Prof. SP2

  • Intel Chipset Treiber 8.1.1.

  • Catalyst 7.12

Benchmarks:

  • Sandra light XII

  • CPU-Z 1.43

  • Everest Ultimate Edition 4.20

  • SuperPI Mod 1.5

Grundlegende Einstellungen im Bios:

  • Memory clock: 800 MHz

  • System Clock: 1066 MHz (266 FSB)

  • Configure DRAM Timings bei SPD: Manuell

  • Enhanced Intel SpeedStep Technologie: disabled

  • Enhanced C1 Control: disabled

   

Das SPD der Speicher wird zwar korrekt programmiert sein, doch die Boards müssen es nicht unbedingt übernehmen. Immerhin handelt es sich hier um außerspezifische Einstellungen. In unserem Fall mussten die Speicher manuell eingestellt werden. Nach dem Neustart mit den CSX Diablo Overclocking und den "Auto" Settings im Bios, bootete der Rechner mit 800 MHz und Latenzen von 5-6-6-18 bei 1,8 Volt. Den höheren Takt von 1200 MHz müsst ihr manuell mit dem passenden FSB einstellen.

Die 1200 MHz sind sowieso nur mit einem höheren FSB möglich, da man bei 1066 MHz Systemtakt keine 1200 MHz Speichertakt verwenden kann. Dafür war ein Systemtakt von 1600 MHz, also 400 FSB, nötig. Die Speicher wurden ohne Teiler Veränderung 2:3 betrieben.

Niedrigere Latenzen:

  

Dank der guten Bausteine konnten wir auch sehr niedrige Latenzen erreichen, die unter 800 MHz auch dauerhaft stabil verwendbar waren. 3-3-3-10 bei 2.0 Volt Vcore waren kein Problem.

 

Overclocking:

Beim Übertakten muteten wir den Ram nicht mehr so viel zu, da 1200 MHz sowieso schon viel sind für DDR-2. Es gibt 2 Methoden die Speicher besser zu nutzen. Entweder man verwendet einen niedrigeren Takt als 1200 MHz, zum Beispiel 800 oder 1066, stellt dafür aber die Latenzen niedriger. CL3 sind auf jeden Fall stabil möglich, wie wir sehen konnten. Doch wie sieht es mit dem maximalen Takt aus?

   

Auch da waren wir mehr als erfolgreich. 1300 MHz waren bei 5-5-5-16 möglich, wenn auch nicht mehr 100% stabil. Dafür waren aber 2,6 Volt und eine zusätzliche Luftkühlung notwendig. Auch mit höheren Latenzen war nicht mehr als 1300 MHz möglich. SuperPI stabil waren wir, Prime leider nicht über 10 Minuten. Trotzdem ein beachtlicher Wert.

 

 

 

 

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