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Athlon 64 X2 Dual Core
4800+ overclocking Guide
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Hersteller: |
AMD |
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Rubrik:
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CPU
Overclock
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Testzeit: |
mehrere Tage |
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Getestet am: |
November 2005 |
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Preis: |
1000,- Euro |
Wie
versprochen führen wir auch diesen Overlocking Versuch in die 2. Runde.
Der Athlon 64 Dual Core 4800+ fühlt
sich mittlerweile sehr wohl in unserem System. Das Bios wurde endlich in
Rdnung gebracht und auch die ersten Dual Core optimierten Treiber sind
auf dem Markt. Nun fehlt uns nur mehr der kleine Beweis, dass die X2
keine Overclocking-Gurken sind. Seit dem Sommer haben wir einen
Wasserkühler oben und freuen uns über niedrige Temperaturen, doch mehr
als 220 HTT waren bislang nicht drin. Das hat sich mit den Bios
Versionen unseres A8N SLI mit der Zeit geändert. Die Versionen wurden
besser und spezielle Bugs wie der PCI Bug,
der nicht auf 33 MHz fixier blieb, wurde behoben.
Wer mehr über
das Bios des A8N-SLI wissen will, sollte sich unseren 4-seitigen Guide
ansehen, da haben wir auf interessante Dinge hingewiesen und so manchen
lahmen Krücken auf die Sprünge geholfen. Bevor wir mit dem übertakten
anfangen, solltet ihr ein paar Punkte bedenken:
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Dual Core Prozessoren kosten eine
Menge Geld, also treibt es nicht
zu weit
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Ohne
Wasserkühlung geht gar nix. Auch wenn eure verbugte Diode
nur 20° Grad unter Vollast mit einem Silentkühler anzeigt, ihr
werdet nicht weit kommen.
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achtet darauf, das
HTT nicht über 1100 MHz kommt.
Mit den Teilern könnt ihr ihn super nach unten stellen.
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Da wir den höchsten Takt ermitteln
wollen, spielen HTT und Speichertakt
nur eine Nebenrolle, versucht nicht etwas zu erzwingen
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Je frischer das System, umso weniger
muss der Rechner im Hintergrund laden. So erzielt man höhere Werte
Testsystem:
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Athlon 64 X2 4800+
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Asus A8N-SLI (BIOS 1013)
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2x512 DDR OCZ Gold 3500 GX 2-2-2-5-1T
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XFX Geforce 7800 GTX
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2x Western Digital Raptor 74 Raid 0
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be quiet Blackline 2 BQT
P5-470W-S1.3
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Antec True Power 480 for
videocard
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ZERN PQ Watercooler
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Vom
Testsystem her ist alles klar, wir haben ein neues und stabiles Bios
1013 drauf, welches sich gut zum übertakten eignet. Vom Board her sind
wir trotzdem nicht auf der besten Seite, da wir mit 1,5 Volt VCore und 3
Volt VDDR etwas eingeschränkt sind. Dafür laufen die Speicher stabil mit
333 und 200 MHz asynchron mit dem höheren HTT mit. Auch die HTT Teiler
funktionieren einwandfrei.
Um an den
höchsten Takt heran zu kommen, muss man den HTT weit nach oben stellen.
Erst ab 240 MHz wird es interessant. Wie schnell die Speicher und der HT
Takt dabei laufen dürfen, müsst ihr euch ausrechnen. Mit Everest könnt
ihr dies dann prüfen, ob ihr auf dem richtigen Weg seid.

Bei Everest
wird es euch gut angezeigt. Hier hatten wir den 4800+ auf 11,5 x 248.
Das waren 2852 MHz, mehr war leider nicht drin. Mit einem Multi von x12
war schon bei 2820 Ende. Sehr schön finden wir die Dual Core
Aufzeichnung, 2 x 2852 MHz, genial.

Bevor ihr
soweit kommt, müsst ihr euch ausrechnen, wie weit ihr den HTT und den
Speichertakt stellen wollt. Nehmen wir unser Beispiel. Wenn wir DDR auf
400 MHz gelassen hätten und auf 248 erhöht hätten, dann müssten Speicher
mit 496 MHz, also DDR 500 drin sein, um synchron mit dem HTT laufen zu
können. Da wir aber nur DDR 434 hatten, musste der Teiler auf 333 MHz
runter. Wenn man zu den 333 nun die 48 MHz Erhöhung dazu rechnet, und
den DDR Teiler mit einbezieht, kommt man auf 408 MHz. Optimal!

So konnten
wir die Timings auch gleich auf den Einstellungen 2-5-2-2 und 1T lassen.
Besser geht es nicht, denn so braucht man nicht zu lange herum probieren
und gelangt schneller auf den höchsten Takt. Anders wird es sein, wenn
man allgemein mehr Performance will, wie für einen Benchmark. Da ist es
besser, wenn die Speicher auch ein wenig übertaktet sind, da diese das
System richtig nach oben boosten.
Weiter geht
es auf der nächsten Seite....

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