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Arctic Cooling Accelero Xtreme GTX280

Hersteller: Arctic Cooling
Rubrik: VGA Kühler
Testzeit: 5 Tage
Getestet am: März 2009
Preis: 42,- Euro
    

Montage:

 

  

Zuerst muss der alte Kühler runter. Das kann je nach Modell leichter oder etwas schwerer ausfallen. Die GTX260² oder 285 Modelle haben keine Backplate. Das bedeutet, man braucht nur die Schrauben auf der Rückseite der Grafikkarte aufmachen und den Kühler einfach abnehmen. Karten mit Backplate sind wie ein Sandwich verschlossen. Diese lassen sich aber mit Druck auf den richtigen Stellen ebenfalls schnell runter nehmen.

Bevor man die neuen Kühler anbringt, sollten die später beklebten Stellen vorher gründlich gereinigt werden. Das bedeutet: Die alte Wärmeleitpaste muss von der GPU runter und auch die RAM und Spannungswandler müssen gesäubert werden, da sie einen fettigen Rückstand hinterlassen. Mit Wattestäbchen kriegt man die Reste von den Leitpads runter und mit Radiergummi die Fettrückstände. Danach halten die Alurippen gleich viel besser.

  

  

Vom Ablauf her sollte man mit dem großen Aluteil anfangen, der direkt mit der Karte verschraubt wird und die 2 Ram Bausteine und den NVIVO Chip versorgt. Dafür werden vorher Wärmeleitpads angebracht, damit die Bauteile nicht beschädigt werden. Bei manchen Karten wird man merken, dass die Ramkühler zu kurz sind. Das liegt leider auch an der Bestückung mancher Hersteller. Das sollte euch aber keine Sorge bereiten, denn die Ram kommen auch ohne zusätzliche Passivkühler aus. Wer das so lösen möchte wie wir, kann einen einzelnen Ramkühler auf den fehlenden Teil kleben.

Auch bei den Spannungswandlern gab es Probleme. Die mitgelieferte Schablone passte auf unsere Karte nicht, da die Teile komplett anders positioniert waren. Aber auch das kann man einfach lösen. Diesen Teil entweder weglassen oder die Spannungswandler mit eigenen Passivkühlern bekleben.

Dadurch dass die Karte vom kompletten Kühler überdeckt wird und die drei Lüfter auf die ganze Platinenfläche blasen, sind Passivkühler nicht zwingend notwendig. Natürlich ist das etwas ärgerlich, aber das kommt leider vor. Wer das trotzdem mit eigenen Kühlern lösen möchte, kann sich zum Beispiel ein Set Scythe VGA Chip Kühler besorgen. Diese kosten nur 7,- Euro beinhalten Passivkühler für RAM und Spannungswandler.

  

  

Der eigentliche Kühler wird dann mit der Karte verschraubt, wenn alle Passivteile verklebt sind. Für die gesamte Montage werden nur 6 Schrauben verwendet. Zwei für den größeren Passivkühler und 4 für den Hauptkühler. Ein kleiner Rundblick unter der Karte zeigte uns, dass noch genug Platz zwischen den Passivkühlern und den Lamellen war. Ein kleiner Teil stand zwar am TV-Out Teil an und bog die Karte minimal nach oben, das war aber keine Tragödie. Ansonst passte alles gut, auch die Stromanschlüsse waren noch gut zugänglich.

 

Kommen wir nun zu den Tests.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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