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Aeneon XTUNE DIMM DDR3 1600 MHz

Hersteller: Aeneon
Rubrik: DDR-3 Speicher
Testzeit: 3 Tage
Getestet am: Mai 2008
Preis: 223,-
    

Vorwort:

Aus dem Hause Aeneon gibt es wieder ein neues Speicherpaket, das Aeneon XTUNE DIMM DDR3 1600 MHz Kit. Aeneon ist eine eigenständige Marke, wurde aber von Qimonda ins Leben gerufen. Qimonda ist kein unbeschriebenes Blatt auf dem Speicher Sektor. Ein technologischer Durchbruch gelang Qimonda mit der Entwicklung der "Buried-Wordline-Technik", die es ermöglicht, über Strukturgrößen von 30 Nanometern Chips mit doppelt so hoher Speicherkapazität wie bisher mit der Trench-Technik zu gewinnen. Neben einer erheblichen Senkung der Herstellungskosten bedeutet dies auch einen deutlich geringeren Energieverbrauch von Speicherchips.

Erst im April war man wieder wegen den Verlusten und finanziellen Unabhängigkeit von Infineon in den Schlagzeilen. Unserer Meinung nach sollte man sich wieder mehr auf die Arbeit konzentrieren und mit den neuen Arbeitspeicher auf dem Markt kräftig mitmischen. Die Firma hat auf jeden Fall Potential und mit den richtigen Produkten und einer guten Vermarktung wird man es schaffen. Das Aeneon XTUNE DIMM DDR3 1600 MHz Kit ist ihr neuestes Werk und sollen alle DDR-3 Freunde erfreuen.

Eigentlich hätte kaum jemand noch DDR-3 Speicher eine Chance gegeben, aber die Preise sind in den letzten Monaten deutlich gefallen und die einst so teuren Bundles sind jetzt um mehr als ein Drittel billiger geworden. Nicht dass man sie jetzt gratis bekommt, aber die Preise sind auf jeden Fall attraktiver. Für das aktuelle Kit schlägt der Hersteller 223,- Euro vor, was für 1600 MHz Speicher nicht mehr so schlimm klingt. Im Vergleich zu DDR-2 ist das natürlich noch immer eine irre Summe, doch es wird besser.

Bei DDR-3 sind eigentlich nur mehr die Modelle ab 1600 MHz interessant, da alles darunter von der Performance her nicht berauschend ist. Derzeit gehen DDR-3 bis 2000 MHz, was schon von den meisten Herstellern angeboten wird. Natürlich braucht man auch das passende Board dazu, wenn man die Speicher, ohne einen Teiler zu verwenden, betreiben will. 1600 MHz klingen deswegen so verlockend, weil man bei FSB 400, also 1600 MHz Systemtakt, die Speicher synchron ebenfalls mit 1600 MHz betreiben könnte. Von der Performance her nicht uninteressant. Außerdem hat man keine Probleme mit den Teilern on Board.

Leistungsmerkmale:

- 2x 1GB (2GB KIT) Speichermodule

- Speichertakt bis DDR3-1600 CL9 bei 1.5V (9-9-9-27)

- Datenübertragungsrate bis zu 12800 Megabyte/s pro Modul

- EPP2.0 und XMP Profile für erhöhte Performance

- 240-Pin Dual Inline Memory Module (DIMM) mit Goldkontakten

- Hochleistungskühlkörper zur Vermeidung von zu hohen Betriebstemperaturen

- Unterstützt Intel XMP - Extreme Performance Profile auf Intel X38/X48 Plattformen

- Unterstützt Nvidia EPP2.0 - Enhance Performance Profile auf Nvidia SLI Plattformen

 

  

Die Speicher gibt es derzeit nur in 2 GB Bundles. Wenn die Preise aber weiter so schnell fallen, werden die ersten 4GB Kits nicht lange auf sich warten lassen. Besonders schick sind die Heatspreader ausgefallen. Auch wenn DDR-3 bei 1.6 Volt nicht so warm werden, ist eine zusätzliche Kühlung gern gesehen. 

  

Von den Spezifikationen her stehen uns Latenzen von 9-9-9-27 bei Command Rate 2 zur Verfügung, das bei einem Takt von 1600 MHz. Command Rate 1 gibt es mittlerweile bei vielen Herstellern auch, meistens aber erst ab einer bestimmten Bios- oder Board Version. Die Speicher laufen laut Hersteller mit 1,6 Volt, wenn man den vollen Takt und die dazu passenden Latenzen ausreizen will. Niedrigere Latenzen sind auch möglich, ebenso Command Rate 1, das aber nur bei einem niedrigeren Speichertakt als 1600 MHz.

Kommen wir nun zum Praxistest.

 

 

 

 

 

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