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AMD Athlon 64 X2 Performance Vergleich: 3800+ bis 4800+


Hersteller: AMD  

Rubrik:

Prozessor

Testzeit: 1 Woche
Getestet am: März 2006
Preis: von 300,- bis 650,- Euro

    

Testsystem und Temperaturen:

Das ist mittlerweile das Erste, was man vor dem Kauf wissen will: Wie warm werden die Prozessoren? Das kann man mit einer einfachen Tabelle nicht für alle Systeme gleich beantworten, da Gehäuse, Kühler und Innentemperatur eine große Rolle spielen. Das der 4800+ am wärmsten wird, braucht man nicht lange zu messen, das war von Vorhinein klar. Doch wir groß sind die Unterschiede? Dafür braucht man nur einen sehr guten Kühler und darf das System während den Tests nicht verändern. Dann kommt man auf einen relativ genauen Wert.

Von der Kühlung her haben wir uns für den Noctua NH-U12 entschieden. Dieser Kühler ist so groß und wuchtig, dass er mit einem leisen 120 mm Lüfter ausgestattet werden kann und trotzdem locker einen 4800+ kühlt. Als Lüfter kam der Coolink Swif 1202 zum Einsatz, der derzeit beste 120 mm Lüfter.

Von den Temperaturen haben wir uns Anfangs große Unterschiede erwartet, da man an erster Stelle nur die unterschiedlichen Taktraten sieht. Da aber die VCore der ausschlaggebende Punkt ist, halten sich die Unterschiede in Grenzen.

Testsystem:

  • Athlon 64 X2 3800+, 4200+, 4400+, 4600+ und 4800+

  • Asus A8N-SLI

  • 2x512 DDR OCZ Gold 3500 GX 2-2-2-5-1T

  • Gainward Geforce 7800 GTX 512 MB

  • 2x Western Digital Raptor 74 Raid 0

  • Antec True Power 2 550 Watt

  • Coolermaster Stacker Case

  • Noctua NH-U12 CPU Kühler

Einen 100% Wert kann man nur mit einem Fühler direkt am Kern erreichen, was natürlich nicht möglich ist. Die Temperaturanzeige des Boards ist aber ein guter Vergleichswert zwischen den einzelnen Modellen. Die Temperaturen wurden an einem Tag gemessen, damit die Testbedingungen bei allen Prozessoren gleich waren.

Die Temperaturen sind doch unterschiedlich ausgefallen, zwischen dem stärksten X2, dem 4800+ und dem schwächsten X2, dem 3800+ sind immerhin 7° Grad unter Vollast Unterschied gewesen. Das klingt nicht viel, doch wenn man bedenke, welchen Kühler wir im System hatten, sind 7° nicht so wenig. Unter schlechteren Bedingungen, wie zum Beispiel im Sommer, bei 30° Grad Zimmertemperatur, wird der Unterschied rund 10 bis 15° Grad betragen, da der 4800+ mit mehr VCore läuft und so generell wärmer wird.

Ab dem 4400+ sollte man auf jeden Fall auf gute Kühlung achten, auch wenn man eine Abschaltautomatik bei 72° Grad, oder so eingebaute Features wie Cool'nQuiet hat. Wenn der Kühler leise und trotzdem leistungsstark sein soll, muss man ein wenig investieren, das haben unsere zahlreiche Kühlertests mit dem 4800+ bewiesen.

Achtet darauf, dass die Kühler auch X2 tauglich sind. Nur die Bezeichnung: "for all AMD processors" ist zu wenig. Auch das haben uns die Tests klar gemacht. Für Overclocking bis zu einer bestimmten Grenze sollte eine gute Luftkühlung reichen. Für den ultimativen Takt muss aber eine Wasserkühlung oder Besseres her.

 

 

 

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