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AMD Phenom II X4 955 Black Edition

Hersteller: AMD
Rubrik: Prozessor
Testzeit: 4 Tage
Getestet am: Mai 2009
Preis: 229,- Euro
    

Der AMD Phenom II X4 955 Black Edition:

 

  

Die Verpackung kommt einem sehr vertraut vor, vor allem wenn man schon einen Core 2 Extreme QX9650 in seinen Händen halten durfte. Ein markanter Hinweis für Prozessoren mit offenem Multiplikator. Den mitgelieferten Kühler kann man sehr wohl verwenden, doch in Zeiten wie diesen, wo es so herrliche und leistungsstarke Kühler gibt, dürft ihr den ruhig auf den Müll werfen.

Bei den meisten Boards wird man ein Bios Update benötigen, sonst wird der Chip nicht richtig erkannt und falsch getaktet. In der Regel bootet das System nicht einmal 5 Sekunden lang, bis es abstürzt. Das haben wir bei unserem Asus M4A79T Deluxe Board erleben dürfen. Also, bevor ihr euch lange mit RAM und Einstellungen herum plagt, versucht ein neues Bios. Außerdem findet ihr hier die schon erwähnte "DDR3 Memory Profile" Einstellung.

Prozessor:

Der Prozessor sollte eigentlich wie auf uns Gamer zugeschnitten sein. Vier Kerne mit je 3,2 GHz, das ist nicht zu verachten. Dank der 45nm Fertigung verbraucht der 955BE weniger Strom als eine Vorgänger und erreicht einen Maximalverlust von 125 Watt, das ist um 15 Watt weniger als beim X4 9950 Black Edition. Dieser ist nebenbei nur mit 2,4 GHz getaktet. Als Standardspannung werden uns 1.35 Volt angegeben.

Der 955BE hat einen FSB von 200 MHz und einen frei wählbaren Multiplikator, der automatisch mit x16 angewählt wird. Der L3-Cache ist 6 MB groß, der L2 Cache 512 KB und der L1 Cache 64+64 KB. Beim übertakten mit FSB steigt auch der HT Takt. Dieser sollte aber nicht all zu hoch ausfallen, da man sonst schnell an seine Grenzen stößt.

Mittlerweile werden DDR-3 bis 1600 MHz unterstützt, was wir mit unseren Speicher nur bestätigen können. Low-Voltage Speicher sind trotz integriertem Speichercontroller nicht nötig. Es funktionieren sowohl 2 Volt Bundles sowie 1.65 Modelle. Die Speicher laufen auch mit Command Rate 1 stabil. Maximal konnten wir bisher einen Speichertakt von knapp 1800 MHz verwenden. Alles darüber ist nicht möglich gewesen.

Kommen wir zum Testsystem.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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